Wie ich jetzt mit 50 Euro pro Woche ein maximales passives Einkommen aufbauen würde!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Du möchtest mit 50 Euro pro Woche ein maximales passives Einkommen aufbauen? Falls ja, so ist dieses Ziel natürlich alles andere als einfach. Allerdings möglich. Es gilt zwar, dass man idealerweise viel Zeit und die Macht des Zinseszinseffekts mitbringen sollte. Allerdings sind das sehr einfache Basics.

Lass uns heute daher ruhig etwas konkreter werden: Hier ist jedenfalls ein Weg, wie ich mit 50 Euro pro Woche ein maximales passives Einkommen errichten würde. Möglicherweise wirst du den einen oder anderen Hinweis oder Ratschlag hiervon mitnehmen können.

Maximales passives Einkommen? Qualität wichtig!

Grundsätzlich gilt beim Thema des passiven Einkommens (oder eigentlich immer beim Investieren), dass eine Sache sehr wichtig ist: die Qualität einer Aktie oder eines Unternehmens. Auch eine Dividende ist schließlich nur so stark, wie das zugrunde liegende Unternehmen. Oder aber die Wettbewerbsvorteile, beziehungsweise die Marktposition.

Egal ob du daher 50 Euro pro Woche oder 500 Euro pro Tag investieren willst: Achte stets auf die Qualität und deine Renditen dürften sich stabiler entwickeln. Das gilt für das passives Einkommen, aber auch für jeden unternehmensorientierten Ansatz.

Worauf man speziell bei der Qualität beim passiven Einkommen achten kann? Defensive, unzyklische Geschäftsmodelle könnten ein Blickwinkel sein, sowie das Ausschüttungsverhältnis, das idealerweise Spielraum für weitere Investitionen in Wachstum lassen sollte. Jetzt, in Zeiten von COVID-19, können wir einige Aktien diesbezüglich glücklicherweise sehr aktuell auf den Prüfstand stellen.

Eine Dividendenrendite von ca. 5 %

Eine zweite Frage ist jetzt natürlich, woher das passive Einkommen kommen sollte. Es gibt mehrere Möglichkeiten, allerdings ist die Dividende womöglich der einfachste Weg. Wobei auch das Investieren in ETFs oder Indexfonds eine Option sein kann. Mit Teilverkäufen nach einer Phase des Vermögensaufbaus oder Entsparplänen kann man sich ebenfalls ein passives Einkommen aufbauen.

Wenn wir jedoch bei der Dividende bleiben, so würde ich meinen Fokus auf starke, günstige und zugleich zuverlässige Dividendenaktien riskieren. Idealerweise mit Dividendenrenditen, die ca. um 5 % schwanken. Ein solcher Wert ist für mich ein idealer Kompromiss aus Zuverlässigkeit und günstiger Bewertung. Wobei es natürlich weiterhin gilt, die Qualität im Auge zu behalten.

Bleibt die Frage, wo man jetzt solche Aktien findet. Das Segment der REITs könnte jetzt jedenfalls noch etwas Aufholpotenzial bei gleichzeitiger Dividendenqualität besitzen. Das könnte womöglich eine erste Anlaufstelle für starke, solide passive Einkünfte sein.

Reinvestieren, solange es geht!

Mit 50 Euro pro Woche wird man möglicherweise keine Berge versetzen können. Auf jedes einzelne Jahr gesehen beläuft sich der Investitionsrahmen auf ca. 2.600 Euro pro Jahr. Bei einer Dividendenrendite von 5 % heißt das, dass man ca. 130 Euro pro Jahr an Dividende erhält. Für den Einsatz ist das jedoch alles andere als verkehrt.

Was jedoch wichtig sein dürfte, ist, dass man auch diese Mittel wieder reinvestiert: Mit reinvestierten 130 Euro (zusätzlich zu weiteren 2.600 Euro aus der eigenen Tasche investiert) wird man schließlich alleine eine Dividende von 6,50 Euro im nächsten Jahr generieren können. Die man wiederum reinvestieren kann. Dadurch wird das passive Einkommen mit dem Zinseszinseffekt deutlich verstärkt. Die ersten Jahre mögen dabei noch etwas klein wirken, der Effekt wird im Laufe der Zeit jedoch bedeutend größer.

Das Reinvestieren der Dividende ist ein wichtiger Schlüssel, um sich ein maximales passives Einkommen aufzubauen. Vor allem, wenn man dieses Ziel mit einem Einsatz von 50 Euro pro Woche verfolgt.

Passives Einkommen maximieren: 50 Euro pro Woche!

Mit 50 Euro pro Woche kann man daher einiges reißen. Jedoch vor allem langfristig und wenn man dem Zins- und Zinseszinseffekt Raum zum Wachsen gibt. Was möglich ist? Das verrät dir ein gängiger Sparplanrechner. Kleiner Hinweis jedoch an dieser Stelle: Über einige Jahrzehnte dürfte dein passives Einkommen deinen initialen, wöchentlichen Einsatz deutlich übersteigen.

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