4SC AG stärkt Patentschutz für den Hedgehog/GLI-Signalweg Inhibitor 4SC-208

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22.01.2018 / 07:30
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4SC AG stärkt Patentschutz für den Hedgehog/GLI-Signalweg Inhibitor 4SC-208

  • Patente gewähren nicht nur in den USA, sondern auch in China, Japan, Singapur, Australien und Neuseeland Marktexklusivität bis 2033
  • Abschluss der bereits begonnenen regulatorisch vorgeschriebenen präklinischen Untersuchungen für 4SC-208 im Jahr 2018 und anschließende klinische Phase-I/II-Studie geplant

 

Planegg-Martinsried, 22. Januar 2018 - Die 4SC AG (4SC, FWB Prime Standard: VSC) hat heute bekanntgegeben, dass ihr in weiteren geographischen Regionen Produktpatente erteilt wurden, welche die chemische Struktur einer Gruppe von Molekülen einschließlich 4SC-208 schützen. 4SC-208 ist ein oral verfügbarer Inhibitor des Hedgehog/GLI-Signalwegs, mit dem derzeit präklinische Untersuchungen zur Behandlung von Krebserkrankungen durchgeführt werden, bei welchen der Hedgehog/GLI-Signalweg eine wichtige Rolle spielt. Die Patente gewähren 4SC nun nicht nur in den USA, sondern auch in China, Japan, Singapur, Australien und Neuseeland Marktexklusivität bis 2033.

China und die Asien-Pazifik-Region sind gemäß Marktexperten bereits der zweitgrößte Pharmamarkt der Welt hinter den USA. Analysten der International Trade Administration in den USA prognostizieren dem Sektor ein starkes Wachstum von rund 9,1% pro Jahr und erwarten für das Jahr 2020 ein Gesamtvolumen von 167 Milliarden US-Dollar. Der Onkologiemarkt wird in Asien besonders stark wachsen und damit für die Entwicklung und Vermarktung von innovativen Krebsmedikamenten wie 4SC-208 immer wichtiger werden. Fast die Hälfte aller weltweiten Krebsneuerkrankungen entfallen schon heute auf Asien.

"4SC-208 ist neben Resminostat und 4SC-202 eines unserer drei Hauptprodukte, auf deren Entwicklung wir uns bei 4SC fokussiert haben", sagte Dr. Jason Loveridge, CEO bei 4SC. "Diese Patente stärken unsere Patentportfolios und sichern nachhaltig unsere Position im Bereich der Behandlung von Krebserkrankungen, bei welchen der Hedgehog/GLI-Signalweg eine entscheidende Rolle spielt. Die regulatorisch vorgeschriebenen präklinischen Untersuchungen für 4SC-208 schreiten wie geplant voran und wir erwarten, diese im Jahr 2018 abschließen zu können. Danach möchten wir mit einer klinischen Phase-I/II-Studie beginnen. Aussichtsreich sind dabei Krebserkrankungen wie zum Beispiel das Basalzellkarzinom, einer Form von Hautkrebs, in welchen Resistenzen gegenüber Therapien auftreten, die auf den Hedgehog/GLI-Signalweg abzielen."
 

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1. August 2018 , 4SC AG erhält in den USA wesentliches Produktpatent für 4SC-208

 

Weitere Informationen

Über 4SC-208

Daten aus mehreren präklinischen in vivo Modellen haben bestätigt, dass 4SC-208 den Hedgehog/GLI-Signalweg hemmt. Durch die Hemmung dieses Signalwegs werden Krebsstammzellen sehr effektiv daran gehindert, neues Krebsgewebe entstehen zu lassen. Zudem wird die Entstehung, die Weiterentwicklung und das Überleben von Krebsgewebe beeinträchtigt.

Übliche Hedgehog-Blocker greifen noch vor dem Transkriptionsfaktor GLI in den Signalweg ein, wohingegen 4SC-208 direkt auf Höhe von GLI hemmt. Dadurch könnte 4SC-208 Rückfälle und ein erneutes Auftreten der Krebserkrankung verhindern, Effekte, die nach Behandlung mit derzeit verfügbaren Hemmstoffen beobachtet werden.

4SC ist überzeugt davon, dass 4SC-208 ein vielversprechender Medikamentenkandidat ist und plant, die regulatorisch vorgeschriebenen präklinischen Untersuchungen 2018 abzuschließen und direkt anschließend mit der klinischen Entwicklung in Phase I/II zu beginnen. Klinisch aussichtsreich sind Krebsindikationen, in denen Resistenzen gegenüber Therapien auftreten, die auf den Hedgehog/GLI-Signalweg abzielen (z.B. Basalzellkarzinom).

Über Krebsstammzellen

Wie andere Stammzellen auch sind Krebsstammzellen multipotent. Das heißt, sie können sich selbst erneuern und neue, differenzierte Tumormassen bilden - sie sind wie "Wurzeln" eines Tumors, die dessen nachhaltiges Wachstum sichern. Wenn sich Krebsstammzellen im Körper verbreiten entstehen Metastasen und somit neues Krebsgewebe.

Krebsstammzellen sind oft gegen Chemo- und Strahlentherapie resistent. Auch bei operativer Entfernung des Tumors werden oft einzelne Krebsstammzellen zurückgelassen, die im Blut zirkulieren. Daraus resultiert ein lebenslanges Risiko, dass der Tumor erneut ausbricht oder Metastasen entstehen. Um eine andauernde Remission zu erreichen, also den Tumor vollständig zu entfernen, müssen auch sämtliche Krebsstammzellen zerstört werden.

4SC ist davon überzeugt, dass 4SC-208 ein vielversprechender Wirkstoffkandidat auf dem Gebiet der Krebsstammzellen ist und beabsichtigt, mit der Substanz klinische Studien in relevanten Krebsindikationen durchzuführen.

Über 4SC

Das biopharmazeutische Unternehmen 4SC AG entwickelt niedermolekulare Medikamente, die Krebskrankheiten mit hohem medizinischen Bedarf bekämpfen. Diese Medikamente sollen den Patienten innovative Behandlungsmöglichkeiten bieten, die verträglicher und wirksamer sind als bestehende Therapien und eine bessere Lebensqualität bieten. Die 4SC-Pipeline ist durch ein umfangreiches Patentportfolio geschützt und umfasst vielversprechende Produkte in verschiedenen Phasen der präklinischen und klinischen Entwicklung: Resminostat, 4SC-202 und 4SC-208.

4SC geht für künftiges Wachstum und Wertsteigerung Partnerschaften mit Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen ein und wird zugelassene Medikamente in ausgewählten Regionen schließlich eventuell auch selbst vermarkten. 4SC beschäftigt 47 Mitarbeiter (Stand: 30. September 2017) und ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (FSE Prime Standard: VSC; ISIN: DE000A14KL72).

Zukunftsbezogene Aussagen

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