40 Verletzte bei Unglück in Nachtclub auf Teneriffa

In einem Schwulen-Nachtclub der spanischen Ferieninsel Teneriffa sind 40 Menschen verletzt worden, als Teile des Fußbodens einbrachen. Viele Gäste des Clubs stürzten daraufhin in den Keller

In einem Nachtclub auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa sind 40 Menschen verletzt worden, als Teile des Fußbodens einbrachen. In der bei Schwulen beliebten "Butterfly"-Disco in der im Südwesten gelegenen Stadt Adeje habe in der Nacht zum Sonntag plötzlich der Fußboden vor der Bühne auf einer Fläche von vier Quadratmetern nachgegeben, erklärte die Regionalregierung der kanarischen Inseln. Dutzende Gäste stürzten daraufhin in den Keller.

Der Nachtclub wurde daraufhin von Feuerwehrleuten evakuiert. Viele Opfer zogen sich Brüche, Prellungen oder Verstauchungen zu, zwei wurden laut den Behörden schwer verletzt. Unter den Verletzten befanden sich zwei Franzosen, zwei Briten, ein Rumäne sowie eine Belgierin.

Unklar war zunächst, warum der Boden einbrach. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Laut Bürgermeister Miguel Rodriguez Fraga besaß der Club eine gültige Betriebserlaubnis, zudem schien er in der Nacht nicht überfüllt gewesen zu sein. Der Keller, in dem früher einmal Bingo gespielt wurde, sei leer gewesen, fügte Fraga hinzu.

Der in einem Einkaufszentrum gelegene Nachtclub ist bei Schwulen in Teneriffa sehr beliebt. Laut seiner Facebook-Seite bietet er Samstagabends häufig Shows mit Drag Queens und Go-Go-Tänzern an. Als Vorsichtsmaßnahme ordneten die Behörden an, dass alle anderen Läden in dem Einkaufszentrum bis zu ihrer Überprüfung geschlossen bleiben.