Mit 40 nix für den Ruhestand gespart? Wie ich mit der Warren-Buffett-Methode reich in Rente gehen würde!

Wer mit 40 nix für den Ruhestand gespart hat, der kann eine Menge von Warren Buffett mitnehmen. Vielleicht nicht unbedingt, was die Praxis im Alter angeht. Das Orakel von Omaha ist mit inzwischen über 90 Jahren schließlich noch im Erwerbsleben. Vermutlich ist das nicht der Anspruch für jedermann.

Allerdings ist es sein Ansatz als Investor, der überaus relevant ist. Mit 40 Jahren hat man jedenfalls nach derzeitiger Rechtslage voraussichtlich noch 27 Jahre Zeit zum Arbeiten. Aber eben auch ausreichend Zeit, damit man mit cleveren Investitionen noch seine Altersvorsorge retten kann.

Mit 40 nix für den Ruhestand gespart: Die Warren-Buffett-Methode!

Warren Buffett ist vielleicht weit entfernt vom Ruhestand. Allerdings weiß das Orakel von Omaha, wie man gut und langfristig erfolgreich investiert. Dabei setzt der Starinvestor auf einen relativ simplen Ansatz: Gute Unternehmen zu kaufen und sie möglichst langfristig zu halten.

Was zunächst sehr einfach klingt, erfordert Zeit und Aufwand und auch jede Menge Geduld. Gute Unternehmen zu fairen bis sogar günstigen Bewertungen zu kaufen ist das weitere Geheimnis. Allerdings würde ich das auch verfolgen, wenn ich mit 40 Jahren nichts für den Ruhestand gespart hätte.

Das, was Warren Buffett dabei weiß, ist das Folgende: Gute Unternehmen sind Zinseszins-Maschinen. Sie können durch solides, moderates Wachstum oder auch Pricing-Power langfristig moderate Zuwächse verzeichnen. Dabei wirkt dieser Effekt eben nicht linear, sondern ab einem gewissen Zeitpunkt exponentiell. Wer heute daher noch 27 Jahre Zeit hat, ehe er in den Ruhestand geht, sollte auf diese guten Unternehmen zu günstigen bis fairen Preisen setzen. Über diesen Zeitraum hinweg dürfte sich die Sachlage bedeutend verändern.

Nicht auf das Heute achten, sondern auf die Rente!

Wer mit 40 Jahren nichts für den Ruhestand gespart hat, der sollte nicht auf das Hier und Jetzt achten. Auf die Bewertung und die Qualität natürlich schon, jedoch nicht auf eine maximale Dividendenrendite oder ein hohes, passives Einkommen, das wir heute erhalten können. Der Zinseszinseffekt ist ein treibender Faktor und Warren Buffett weiß, ihn für sich und seinen Vermögensaufbau zu nutzen.

Deshalb bin auch ich der Meinung, dass Foolishe Investoren mit diesem Setting diese Methode von Warren Buffett nutzen sollten. Eigene Einsätze, eine gute Kapitalrendite und ein langfristiger Ansatz sind ein probates Mittel, um eine Rentenlücke effizient zu schließen.

Der Artikel Mit 40 nix für den Ruhestand gespart? Wie ich mit der Warren-Buffett-Methode reich in Rente gehen würde! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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