40-Jähriger soll hochschwangere Ehefrau mit Ziegelstein erschlagen haben

Landgericht Bremen

Vor dem Landgericht in Bremen hat am Freitag der Prozess gegen einen 40-Jährigen begonnen, der seine hochschwangere Ehefrau mit einem Ziegelstein erschlagen haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag und Schwangerschaftsabbruch vor. Zum Auftakt wurde einem Gerichtssprecher zufolge nur die Anklage verlesen.

Der Tat vorangegangen war laut Staatsanwaltschaft ein Gespräch zwischen den beiden Eheleuten über Scheidungspläne der Frau. Der 40-Jährige soll demnach zunächst erfolglos versucht haben, sie umzustimmen. Anschließend entschloss er sich dazu, seine Frau zu töten. Dazu nahm er einen Ziegelstein vom Balkon.

Damit soll er insgesamt viermal auf den Kopf seines Opfers eingeschlagen haben, das noch in der gemeinsamen Wohnung des Paars an seinen Verletzungen starb. Auch das ungeborene Kind starb dabei. Die Tat ereignete sich im Januar dieses Jahres.

Der Beschuldigte selbst erklärte nach Angaben des Sprechers am Freitag auf Nachfrage, sich zunächst nicht äußern zu wollen. Für den weiteren Prozessverlauf ist dies aber nicht ausgeschlossen. In dem Verfahren sind zunächst Termine bis November angesetzt.