4:1 gegen Mexiko: Löws Elf stürmt ins Confed-Cup-Finale

Zwei Tore des Schalkers sowie Treffer von Werner und Younes bringen Deutschland ins Finale des Confed Cups.

Deutschland steht nach dem 4:1-Sieg gegen Mexiko im Finale des Confed-Cups und trifft Sonntag in St. Petersburg auf Chile. Das ist eine Überraschung, die man der Mannschaft von Joachim Löw vor dem ­Turnier nicht zutrauen konnte. Der Bundestrainer war begeistert: "So etwas erhofft man sich vor einem Turnier: ins Finale zu kommen. Aber zu erwarten war das nicht. Es ist fantastisch, dass es der Mannschaft tatsächlich gelungen ist."

In seinem 151. Spiel trug der Bundestrainer eine schwarze Hose und ein blaues Hemd. Die Ärmel hatte er hochgekrempelt. Es war nicht nur schwülheiß im Fischt-Stadion am schwarzen Meer. Gegen "El Tri" erwartete den 57-Jährigen im Halbfinale harte Arbeit. "Mexiko hat eine Mentalität, die sehr viel Stolz ausdrückt", sagte Löw vor dem Anpfiff und warnte vor einem Gegner, der uns "jagen" wird."

Zwei Tore in 109 Sekunden

Der Bundestrainer konnte nicht ahnen, dass er bereits nach acht Minuten stolz sein konnte auf seine Mannschaft. Es war ein fulminanter Start, den sein Team hinlegte. Das lag daran, dass sich die Jagdszenen nicht vor dem Strafraum von Marc-André ter Stegen abspielten, sondern in der Hälfte der Mexikaner. Es war der Weltmeister, der früh attackierte und den Südamerikanern keine Zeit zum Atmen ließ. Und es gab noch einen anderen Grund: Der hieß: Leon Goretzka.

Gehen wir einmal hinein in diese 109 Sekunden, von der ein Fußballprofi als Kind geträumt haben muss: Benjamin Henrichs bedient den Schalker mit einem intelligenten Querpass, Goretzka schießt...

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