Bei 30 Grad: Frau bricht fremdes Auto auf, um ein Baby zu retten

Martina Zink
  • Ein zwei Monate alter Junge wurde bei über 30 Grad in einem Auto auf einem Supermarktparkplatz zurückgelassen.
  • Eine Frau rettete ihn aus dem Wagen, während das Sicherheitspersonal des Markts nicht eingreifen wollte.

Eine junge Frau rettete auf einem Supermarktparktplatz ein Baby aus einem Auto, weil es bei einer Temperatur von über 30 Grad Celsius dort alleine eingesperrt war. Später gab sie an, dass das Sicherheitspersonal des Supermarkts ihr nicht helfen wollte, aus Angst, den Job zu verlieren.

Jenna Langston aus Kings Norton, England, war vergangenen Donnerstag im britischen Supermarkt Asda einkaufen und auf dem Weg zurück zu ihrem Auto, als sie ein paar Angestellte sah, die besorgt in ein Auto guckten.

“Ich dachte sofort: ‘Hoffentlich hat niemand einen Hund in seinem Auto gelassen’”, erzählt die 33-jährige Pflegerin gegenüber der Zeitung “Birmingham Live”.

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Es könnte als Einbruch gelten

Sie erinnere sich daran, dass während ihres Einkaufs schon mehrfach ein Autokennzeichen über die Lautsprecher ausgerufen worden sei.

Doch dann hörte sie, wie ein Sicherheitsmann sagte, dass ein Baby im Auto sitze. “Ich ließ alles stehen und liegen und rannte zu dem Auto. Ich sagte, das Baby muss sofort rausgeholt werden – es waren 31 Grad Celsius”, erzählt sie weiter.

“Aber das Sicherheitspersonal sagte, es könne nicht einbrechen, weil dies als Einbruch eingestuft werden könnte.”

Langston war das egal, sie wollte das Baby unbedingt aus dem Wagen befreien. Doch das Sicherheitspersonal griff weiterhin nicht ein: “Einer der Männer sagte: ‘Wir können Ihnen dabei nicht helfen. Ich könnte meinen Job verlieren’”, erzählt die junge Frau.

Über den Kofferraum kam sie zu dem Baby

Die Türen seien verschlossen gewesen, auch kein Fenster habe offen gestanden. Also knackte Langston den Kofferraum, schmiss Taschen und andere...

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