3. Liga: Zwickaus Frick nach "Schwuchtel"-Spruch gesperrt - Geldstrafe für Trainer Ziegner

Der FSV Zwickau muss länger auf Mittelfeldspieler Davy Frick verzichten. Nach seinem homophoben Ausraster im Ligaspiel gegen den Halleschen FC (1:1) wurde der 27-Jährige vom DFB-Sportgericht für drei Partien gesperrt.

Der FSV Zwickau muss länger auf Mittelfeldspieler Davy Frick verzichten. Nach seinem homophoben Ausraster im Ligaspiel gegen den Halleschen FC (1:1) wurde der 27-Jährige vom DFB-Sportgericht für drei Partien gesperrt.

Dies teilte der Verband am Montag mit. Frick beziehungsweise der Verein haben dem Urteil bereits zugestimmt, womit es rechtskräftig ist.

Nachdem Frick am 10. Dezember im Spiel gegen Halle wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war, hatte er unter anderem "Nur Schwuchteln hier" in Richtung Vereinsverantwortlicher der Gäste gerufen. Glimpflicher als sein Schützling kam Fricks Trainer Torsten Ziegner davon. Wegen unsportlichen Verhaltens wurde der Coach vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 1000 Euro belegt.

Ziegner hatte sich nach Abpfiff des Drittligaspiels beim Karlsruher SC am 18. November unsportlich gegenüber dem Schiedsrichterteam um Felix-Benjamin Schwermer (Magdeburg) geäußert und sich zu einer obszönen Geste hinreißen lassen.

Mehr bei SPOX: Zwickau-Trainer Ziegner erhält Geldstrafe | Thiele-Festival in Jena - Magdeburg überwintert als Spitzenreiter | Homophobe Äußerung? DFB ermittelt gegen Zwickaus Frick