3. Liga: Vereine kritisieren Aufstiegsreform in der Regionalliga

Die Vereine der 3. Liga haben die vom DFB geplante Reform der Aufstiegsregelung in den Regionalligen kritisiert. "Die 3. Liga sähe sich - ohne Berücksichtigung ihrer Interessen - mit einem vierten Absteiger konfrontiert", hieß es in einer Pressemitteilung der Drittligisten vom Donnerstag.

Die Vereine der 3. Liga haben die vom DFB geplante Reform der Aufstiegsregelung in den Regionalligen kritisiert. "Die 3. Liga sähe sich - ohne Berücksichtigung ihrer Interessen - mit einem vierten Absteiger konfrontiert", hieß es in einer Pressemitteilung der Drittligisten vom Donnerstag.

Auf dem DFB-Bundestag am 8. Dezember plant der Verband eine Beibehaltung des derzeitigen Modells mit fünf Regionalligen und einer Modifizierung der Aufstiegsregelung mit künftig vier statt wie bisher drei Aufsteigern durchzusetzen.

Dies ist den Drittliga-Klub ein Dorn im Auge: "Gerade Absteigern aus der 3. Liga droht durch die teilweise fehlende Möglichkeit des direkten Wiederaufstiegs in dieser Zweiklassengesellschaft der Regionalligen finanziell der Kollaps."

Die 3. Liga habe laut eigenen Angaben zudem im September "einen Forderungskatalog beim DFB hinterlegt, der neben vier Regionalligen mit direktem Auf- und Abstieg weitere Punkte zur strukturellen Verbesserung der 3. Liga enthält." Auf die Einlassungen habe der DFB nicht reagiert. Diese Politik des DFB bezeichneten die Vereine als "absolute Enttäuschung".

Für eine nachhaltige Lösung forderte die 3. Liga "die Einsetzung einer Expertenkommission, die eine nachhaltige, sportlich und finanziell faire Lösung der Strukturprobleme der Ligen unterhalb der drei bundesweiten Ligen erarbeitet." Eine Einbindung der Drittligisten sei in einer solchen Kommission zwingend.

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