3 Alltagsspartricks: Was bezwecken sie wirklich

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Sparen mit Spartricks sind die halbe Miete? Ja, möglicherweise schon. Einige Investoren oder eben auch Sparer setzen darauf, sich im Alltag selbst auszutricksen. Das führt nicht dazu, dass sie ärmer werden. Nein, sondern womöglich zu einem stattlichen Vermögen.

Aber wie gut sind solche Spartricks wirklich? Riskieren wir heute einen Blick auf drei alltägliche Ansätze. Sowie darauf, was sie langfristig bezwecken können. Manchmal theoretisch. Aber in der Regel doch sehr praktisch.

Alltagsspartrick: Die 5-Euro-Challenge

Ein erster Alltagsspartrick, der laut gängigen Internetmedien schnell mehrere Hundert Euro einbringen soll, ist die sogenannte 5-Euro-Challenge. Im Endeffekt ist der Name hierbei Programm: Denn das, was du nicht machen darfst, ist einen Schein mit den 5 Euro drauf auszugeben. Nein, sondern du musst ihn sparen.

Warum ausgerechnet dieser Schein? Ausgezeichnete Frage. 5 Euro und die jeweilige Banknote sind einerseits ein eher kleiner Schein. Das heißt, man beraubt sich des Alltags nicht ganz so sehr. Gleichzeitig handelt es sich jedoch um einen ziemlich häufigen Schein. Sobald man etwas Kleines mit einem Schein bezahlt und einen glatten Schein (gibt es ja ansonsten eigentlich nur) bekommt, ist es in der Regel ein solcher.

Dieser Alltagsspartrick könnte daher mit kleinen Schritten eine Menge bezwecken. Vielleicht einfach mal in dein Portemonnaie schauen und drei, vier Tage beobachten, wie viele 5-Euro-Scheine hier Einzug halten. Übrigens: Diese Challenge gilt nicht nur für das Kaufen, sondern auch für den Geldautomaten. Ohne Zweifel könnte damit eine Menge bei rumkommen.

Das Wochenprinzip

Einen zweiten Alltagsspartrick, den ich kürzlich zur Kenntnis genommen habe, ist das Sparen nach dem Wochenprinzip. Eigentlich ist auch hier der Mechanismus relativ einfach. Man spart in der ersten Woche einen Euro, in der zweiten zwei, in der dritten drei … ich denke, du hast das Prinzip erkannt. Falls nicht: Wie viel müsstest du in der 52 Woche sparen? Richtig, 52 Euro.

Es könnte ein gutes Prinzip sein, um das Sparen in den Alltag zu integrieren, regelmäßig zu wiederholen und konsequent zu steigern. Aber rechnen wir ein bisschen herum: Nach einem Jahr hätte man unterm Strich 1.378 Euro gespart. Ganz einfach, indem man sich langsam gesteigert hätte. Das ist wirklich nicht verkehrt.

Wichtig könnte jedoch sein, diesen Alltagsspartrick eher als Einstieg zu wählen. Sowie vielleicht hinterher die 52 Euro pro Woche aufrechtzuhalten. Damit könnten innerhalb eines Jahres unterm Strich 2.704 Euro möglich sein. Das ist wirklich eine Menge.

Alltagsspartrick: Anonym sparen

Zu guter Letzt könnte es ein weiterer Alltagsspartrick sein, heimlich oder anonym zu sparen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Du besorgst dir idealerweise ein Behältnis, das du gar nicht bis schwer öffnen kannst, und wirfst einfach immer das hinein, was dir gerade im Geldbeutel zur Hand ist. Oder das du zu einem gewissen Zeitpunkt entbehren möchtest. Im Endeffekt ist das eine sehr freie Form zu sparen.

Was bringt’s? Nun, das liegt an dir. Aber es gibt eine Komponente, die dir zum Erfolg verhelfen kann: das Geheimnis. Viele vergessen irgendwann, wie viel sie in dem Sparschwein oder Behältnis bereits gespart haben. Und genau diese Unsicherheit kann motivierend sein. Jedenfalls dahin gehend, dass man sich selbst im Nachhinein positiv überraschen kann.

Natürlich können wir diesen Alltagsspartrick nicht quantifizieren. Er könnte sich jedoch für motivierte Vorsorger lohnen, die ein Quäntchen Magie behalten wollen. Oder Ungewissheit, Reiz oder was auch immer.

Der Artikel 3 Alltagsspartricks: Was bezwecken sie wirklich ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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