3:1-Erfolg: Volleys holen gegen Herrsching endlich ersten Saisonsieg

Schlagkräftig: Paul Carroll (l.) von den BR Volleys beim Schmetterball gegen Herrschings Tom Strohbach

Wie ein Volleyball-Meister spielen die BR Volleys gerade nicht. Dabei sind sie es, nur ihre Leistungen lassen doch sehr zu wünschen übrig. Im Supercup ein ernüchterndes 1:3 gegen Friedrichshafen, eine noch schwächere Vorstellung zum Bundesliga-Auftakt beim 0:3 in Düren und nun beim 3:1 (27:25, 27:25, 23:25, 25:14) gegen den TSV Herrsching vor 4000 Zuschauern in der Schmeling-Halle zwar der erste Sieg, aber ohne Überzeugungskraft. "Das war schon viel besser als in Düren", machte sich zwar der neue Berliner Trainer Luke Reynolds selbst Mut, "aber es gibt natürlich noch viel zu verbessern."

In den ersten beiden Durchgängen hatten die Gäste jeweils Satzball

Schon in den ersten beiden Durchgängen hatten die mutig aufspielenden Gäste jeweils Satzball, da scheiterten sie noch an ihren Nerven. Angebote machten ihnen die annahmeschwachen Volleys reichlich. "Diese Leistung war kein Standard für uns", sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand, "da ist noch reichlich Luft nach oben. Alles kann besser werden." Und nach einer kurzen Pause: "Muss besser werden."

Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, hätte Herrsching sich nicht im ersten Durchgang eine 19:13-Führung noch aus der Hand nehmen lassen. Das Debakel in Düren hatten die Berliner dabei nicht im Kopf, jedenfalls nicht Kapitän Robert Kromm. "Ich habe nur gedacht: Wir sind besser als das, was wir jetzt machen", sagte er, "jetzt sind wir froh, das erste Spiel gewonnen zu haben. Das war wichtig." Danach spielten die Volleys aber so entschl...

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