2G+ für Restaurant-Besuche und neue Quarantäne-Regeln: Das planen Bund und Länder auf dem Corona-Gipfel am Freitag

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Eine Reisende steht mit FFP2-Maske am U-Bahnhof Brandenburger Tor und wartet auf die einfahrende Bahn.
Eine Reisende steht mit FFP2-Maske am U-Bahnhof Brandenburger Tor und wartet auf die einfahrende Bahn.

Einen Tag vor dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern sind nun weitere Details zu den geplanten neuen Corona-Regeln für die nächsten Wochen klar. Laut einer Beschlussvorlage für den Gipfel von Donnerstagnachmittag, die „Business Insider“ vorliegt, soll die 2G-Plus-Regel voraussichtlich ab 15. Januar auf ganz Deutschland ausgeweitet werden.

Demnach müssen dann Genesene und Geimpfte für den Zugang zu Restaurants oder Cafés einen tagesaktuellen Test oder den Nachweis einer Booster-Impfung vorlegen, womit sich auch ein Exklusiv-Bericht von Business Insider am Donnerstagmorgen bestätigt. In Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleibt die 2G-Regel bestehen.

Wörtlich: "Ergänzend wird spätestens ab dem [15.] Januar 2022 bundesweit und inzidenzunabhängig der Zugang zur Gastronomie (Restaurants, Cafes etc.) für Geimpfte und Genesene nur noch mit einem tagesaktuellen Test oder mit dem Nachweis einer Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) ab dem Tag der Auffrischungsimpfung möglich sein (2G Plus). An diesen Orten können Masken nicht dauerhaft getragen werden, so dass sich die Virus-Variante dort besonders leicht überträgt."

Neue Quarantäne-Regeln und Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler

Zudem sind "zeitnah" neue Quarantäne-Regeln geplant. In der Beschlussvorlage heißt es: "Künftig sollen diejenigen Kontaktpersonen, die einen vollständigen Impfschutz durch die Auffrischungsimpfung vorweisen, von der Quarantäne ausgenommen sein; dies gilt auch für vergleichbare Gruppen (frisch Geimpfte und Genesene etc.). Für alle Übrigen enden Isolation bzw. Quarantäne in der Regel nach 10 Tagen. Auch um den Herausforderungen für die kritische Infrastruktur Rechnung zu tragen, können sie sich nach einer nachgewiesenen Infektion oder als Kontaktperson nach sieben Tagen durch einen PCR- oder zertifizierten Antigen-Schnelltest 'freitesten' (mit Nachweis)."

Für Schülerinnen und Schüler soll eine Sonderregel gelten. So heißt es in der Beschlussvorlage: "Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung kann die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen durch einen PCR- oder Antigenschnelltest beendet werden, da sie in serielle Teststrategien eingebunden sind."

Neue Kontaktbeschränkungen soll es laut der Vorlage nicht geben. Wörtlich: "Es bleibt weiterhin notwendig, die Kontakte auch bei privaten Zusammenkünften deutlich zu reduzieren. Die bestehende Regel, dass private Zusammenkünfte von Geimpften und Genesenen mit maximal 10 Personen erlaubt sind, bleibt bestehen. Für nicht geimpfte und nicht genesene Personen gilt weiterhin: Es dürfen sich lediglich die Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Jahres sind jeweils ausgenommen."

Lest hier die vollständige Beschlussvorlage

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