29-Jähriger flüchtet vor Polizeikontrolle durch drei Bundesländer

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Blaulicht (AFP/Ina FASSBENDER)

Ein 29-Jähriger ist vor einer Polizeikontrolle durch drei Bundesländer geflüchtet. Die Verfolgungsfahrt endete nach mehr als 50 Kilometern mit drei Leichtverletzten und zwei beschädigten Autos im hessischen Darmstadt, wie die dortige Polizei am Freitag mitteilte. Demnach fiel einer Zivilstreife der Polizei Rheinpfalz am Donnerstagnachmittag auf der Autobahn 6 bei Frankenthal in Rheinland-Pfalz auf, dass das Auto des 29-Jährigen nicht zugelassen war.

Statt auf Anhaltezeichen der Beamten zu reagieren, gab der Mann Gas und überholte andere Fahrzeuge auf dem Standstreifen mit bis zu 180 Kilometern in der Stunde. Über die A6 flüchtete er weiter nach Baden-Württemberg. Kurze Zeit später fuhr er in Hessen auf die A67 in Richtung Darmstadt. Bei Pfungstadt verließ der 29-Jährige die Autobahn. Er überfuhr mehrere rote Ampeln und raste mit deutlich überhöhtem Tempo durch die Stadt, teils gegen den Verkehr.

Seine Fahrt endete im Darmstädter Stadtteil Eberstadt. Er kam nach rechts von der Straße ab und pralle gegen einen Bordstein. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Bei der Festnahme erlitten zwei Polizisten Schnittverletzungen. Auch der 29-Jährige wurde leicht verletzt. Im Auto wurden kleine Mengen Drogen gefunden.

Da der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss am Steuer saß, wurde ihm Blut entnommen. Der Mann besaß zudem seit 2018 keinen Führerschein mehr. Sein Auto und ein Streifenwagen wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Den 29-Jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren.

ald/cfm

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