260 Mitarbeiter in NRW betroffen: Betreiber von Dunkin Donuts stellen Insolvenzantrag

Der Mindestlohn soll mit Schuld sein an der Insolvenz.

Die deutschen Betreiber der Franchise-Kette Dunkin Donuts haben Insolvenzantrag gestellt.  Betroffen sind 260 Mitarbeiter in 32 Filialen in NRW, Berlin und Leipzig. „S&C International Deutschland GmbH“ und die „Will Coffee GmbH“ wollen sich im Wege eines Insolvenzverfahrens sanieren.

Die Löhne der 260 Mitarbeiter seien für die nächsten drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert, hieß es. Der Geschäftsbetrieb gehe in vollem Umfang weiter, teilte der Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters  Christoph Schulte-Kaubrügger mit. In Köln gibt es drei Filialen –  Hohe Straße, Schildergasse und am Bahnhof.

Mindestlohn soll mit Schuld sein an Umsatztief

Begründet wurden die finanziellen Probleme  mit der  Einführung des Mindestlohns sowie mit rückläufigen Umsätzen an Bahnhöfen. „Infolge des zunehmenden Fernbusverkehrs hat sich dort die Laufkundschaft spürbar verringert“, so der Sprecher.  Darüber hinaus hätten sich einige zuletzt eröffnete Standorte nach kurzer Zeit als unrentabel erwiesen. Diese Filialen wurden bereits wieder geschlossen.

Der vorläufige Insolvenzverwalter will in den kommenden Wochen gemeinsam mit der Geschäftsführung die Sanierungsoptionen prüfen und dabei eng mit der US-amerikanischen Franchisegeberin zusammenarbeiten. In Betracht komme ein Verkauf an einen Investor oder  ein Insolvenzplan – eine Art Vergleich mit den Gläubigern....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta