250 € pro Monat zum Investieren? Hier ist, wie ich 2021 anfangen würde!

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.

Hast du 250 Euro pro Monat zum Investieren zur Verfügung? Falls ja, lass dir sagen: Das ist wirklich eine Menge Geld. Wenn du noch viele Jahre, idealerweise sogar Jahrzehnte Zeit hast, den Zins- und Zinseszinseffekt für dich zu nutzen, so könnte aus diesen regelmäßigen Beträgen ein großes Vermögen werden.

Möglicherweise fragst du dich jetzt jedoch: Wie soll ich mit dem Investieren eines solchen Betrags bloß anfangen? Genau das wollen wir heute in den Vordergrund rücken. Wie du sehen wirst, besitzt du damit eigentlich alle Möglichkeiten.

250 Euro pro Monat: ETFs sind eine naheliegende Lösung

Wie wir mit Blick auf einen solchen Betrag pro Monat ziemlich schnell feststellen können, sind ETFs eine naheliegende Lösung. Mithilfe von kostengünstigen, je nach ETF teilweise sogar kostenlosen Sparplänen, kannst du als passiver Investor ziemlich bequem investieren. Und das auch noch recht aufwandsarm und renditestark, wenn du auf einen kostengünstigen Indexfonds setzt. Auch über die Aufteilung musst du dir grundsätzlich kaum Sorgen machen: Ein ETF würde grundsätzlich reichen.

Lass uns daher die folgenden Zeiten nutzen, um zu thematisieren, wie du mit 250 Euro ideal in kostengünstige Indexfonds investieren solltest. Viele ETF-Investoren würden dazu neigen, beispielsweise zwei bis drei verschiedene ETFs zu besparen. Oder möglicherweise sogar fünf. Immerhin könnte man grundsätzlich fünf verschiedene Passivfonds mit 50 Euro pro Monat besparen.

Wie der Blick auf die gängigen Durchschnittsrenditen vieler Indizes zeigt, ist ein solcher Ansatz möglicherweise nicht gerade ratsam. Wer sich im Vorfeld überlegt, welcher breite Markt das größte langfristig orientierte Renditepotenzial besitzt, sollte vielleicht eher konzentriert investieren. Die Diversifikation kommt schließlich vom allgemeinen ETF-Ansatz. Vielleicht reichen daher 250 Euro investiert in einen ETF-Sparplan auf einen Indexfonds.

Mit 250 Euro pro Monat sind Aktien eine Option!

Mit 250 Euro pro Monat können allerdings auch Aktien eine Option sein. Allerdings würde ich Aktiensparpläne möglicherweise eher meiden. Die Gebühren sind mit teilweise über 2 % vergleichsweise hoch. Vor allem im Vergleich zu klassischen Handelsgebühren für eine Order. Es könnte daher ratsam sein, jeweils drei bis vier Monate die 250 Euro pro Monat zu sparen und sich nach und nach ein breiter diversifiziertes Aktienportfolio aufzubauen.

Grundsätzlich kann man mit einzelnen Aktien quasi jeden Ansatz verfolgen. Egal ob Value-, Dividenden- oder Wachstumsaktien, der Kreativität sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich würde mich zum jetzigen Zeitpunkt und mit einem DAX in der Nähe des Rekordhochs jedoch eher auf zwei Ansätze konzentrieren: Entweder unterbewertete, zuverlässige Dividendenaktien. Oder trendstarke Wachstumsaktien, die gemessen an ihrer Börsenbewertung noch viel Potenzial besitzen.

Ich glaube, dass mit beiden Wegen langfristig marktschlagende und hohe Renditen möglich sein werden. Ja, auch zum jetzigen Zeitpunkt noch. Wobei es natürlich gilt, sich langfristig ein diversifiziertes und damit risikobewussteres Portfolio aufzubauen.

Du hast die Wahl!

Mit 250 Euro pro Monat stehen dir eigentlich sämtliche Möglichkeiten offen. Entweder du investierst sehr passiv in einen oder mehrere kostengünstige ETFs beziehungsweise Indexfonds. Oder aber du sparst dein Geld über einige Monate und errichtest dir langfristig ein breiteres Aktienportfolio. Wichtig ist, dass du überhaupt mit dem Investieren beginnst. Sowie, dass du weißt, dass du mit 250 Euro pro Monat eine ganze Menge erreichen kannst.

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