24h Le Mans 2018: Startlinie erstmals seit 1921 verschoben

Der Wunsch des ACO: 2024 sollen Rennautos CO2-neutral fahren


Der Circuit des 24 Heures (auch: Circuit de la Sarthe) hat in seiner nun schon fast 100-jährigen Geschichte zahlreiche Umbauten erfahren, eines blieb allerdings immer gleich: Der Start wird seit 1921 offiziell an der Stelle freigegeben, die sich heute auf Höhe der Tavano-Tribüne befindet. Die französische Flagge wird allerdings schon 2018 von einem anderen Ort aus durch den Grand Marshal als Startsignal geschwenkt werden.

Die Startlinie wandert 145 Meter in Richtung Kurve 1. Damit befindet sich der Startplatz nun auf Höhe der VIP-Logen des Hauptgebäudes und der größeren Tribünen Lagache und Leonard. Die Ziellinie bleibt an ihrer bisherigen Stelle direkt hinter den Ford-Schikanen bestehen. Damit wird die offizielle Renndistanz von nun an der Anzahl der Runden mal 13,626 Kilometer minus 0,145 Kilometer entsprechen. Im Zuge der Umbauarbeiten im Bereich Porsche-Kurven wurde die Strecke bereits um drei Meter kürzer.

Aus sportlicher Sicht wird das bedeuten, dass beim Start mehr Fahrzeuge in Formation auf der Start/Ziel-Geraden fahren werden. Bislang löste sich die Startformation in der Regel schnell auf, weil der Start freigegeben war, als sich der Großteil des Feldes noch in den Ford-Schikanen und sogar davor befand. Künftig sollten es zumindest die Prototypen in Grid-Formation auf die Zielgerade schaffen. Die Anspannung vor dem Start wird so noch ein paar Sekunden länger aufrecht erhalten.

Die Änderung betrifft auch die Rennen, die auf dem Bugatti Circuit stattfinden, unter anderem das 24-Stunden-Motorradrennen von Le Mans und die MotoGP-Läufe.

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