22,8 Milliarden für Kernmarke VW — das sind Volkswagens große Pläne

dpa
alte Fabrik von Volkswagen in Wolfsburg

Volkswagen stärkt im Rahmen seiner Investitionsoffensive die Standorte der Kernmarke. Nachdem der Konzern bereits Investitionen von mehr als 70 Milliarden Euro etwa in den Ausbau der E-Mobilität bekanntgegeben hatte, nannte das Unternehmen nun Details für die Marke VW.

Für den Ausbau der modularen Fertigung, die Modelloffensive sowie Stärkung der Elektromobilität investiere VW zwischen 2018 und 2022 weltweit 22,8 Milliarden Euro, teilte der Autobauer am Samstag in Wolfsburg mit. 14 Milliarden Euro davon seien für deutsche Werke geplant.

Die Abgas-Affäre und die Krise des Dieselmotors generell machen Investitionen für VW allerdings zu einem Kraftakt. Allein die Beilegung von „Dieselgate“ in den USA kostete die Wolfsburger über 25 Milliarden Euro. Ex-Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt macht das Betriebsklima bei Volkswagen für den Skandal verantwortlich.

„Das Problem ist der Geist, der in bestimmten Abteilungen des Hauses herrscht, der große Druck“, sagte die frühere Verfassungsrichterin der „Welt am Sonntag“. Ein „Das können wir nicht“ dürfe es nicht geben, sagte Hohmann-Dennhardt über die Stimmung bei Europas größtem Autobauer. Den Vorstand nahm sie ausdrücklich in Schutz: „Aus meiner Sicht wurden die Betrügereien nicht von oben verordnet.“

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