2021 durchgeführte Umfrage von Edelman offenbart Schlüsselfaktoren für die Wahrnehmung von Private-Equity-Firmen unter LPs

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Hohe Führungsqualität, Transparenz und Reputationsstärke sind die wichtigsten Vertrauenstreiber für die LPs

Die meisten LPs glauben zwar, dass Private-Equity-Firmen das Richtige tun, sehen aber auch die Notwendigkeit einer strengeren staatlichen Aufsicht der Branche

NEW YORK, November 10, 2021--(BUSINESS WIRE)--Edelman gab heute die Ergebnisse einer eigenen neuen Studie zur Reputation von Private-Equity-Firmen unter Limited Partners (LPs) in Kanada, Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den USA bekannt. Institutionelle Anleger, die im September und Oktober 2021 befragt wurden, waren wichtige Entscheidungsträger von Pensionsfonds, Staatsfonds, Stiftungen und Versicherungen.

Die 2021 unter LP zur Reputation von Private-Equity-Firmen durchgeführte Umfrage zeigt nicht nur die für die Wahrnehmung der LPs entscheidenden Schlüsselthemen auf, sondern auch, wie Private-Equity-Firmen das Vertrauen ihrer Investoren aufbauen und wahren können. Investoren werfen zunehmend einen kritischen Blick über die Investitionsrendite hinaus auch auf die Effektivität der Praktiken von Unternehmen hinsichtlich Umwelt, sozialer Auswirkungen und Governance (ESG), einschließlich DE&I und Fürsorge für die Mitarbeiter, so die Studie. Überdies sei eine starke Reputation als positiver Vertrauenstreiber bei Entscheidungen über Kapitalbeteiligungen für die LPs noch wichtiger als die Investitionserträge. Die LPs in allen vier Ländern gaben ferner an, dass sie einen Schwerpunkt auf das regulatorische Umfeld und dessen Auswirkungen auf die Attraktivität der Branche setzen.

„Nachdem sie Jahrzehnte unter dem Radar agierte, operiert die PE-Branche nun in einer neuen Ära, in der LPs bei ihren Entscheidungen über Kapitalbeteiligungen nicht nur auf die Rendite, sondern auch auf eine starke Reputation achten", sagt Renee Calabro, US Head of Private Equity, Financial Communications & Capital Markets bei Edelman. „Gleichzeitig diktiert die politische Agenda, dass Private-Equity-Firmen und ihre Portfoliounternehmen stärker ins Visier genommen werden und Private-Equity-Firmen sich mehr anstrengen müssen, um ihre Reputation aufzubauen und zu wahren. Die von den LPs ausgehende Botschaft ist eindeutig: Private-Equity-Firmen müssen die Erzielung solider Renditen mit einem strategischen Ansatz für das Reputationsmanagement in Einklang bringen."

Wichtige Highlights der 2021 unter LPs durchgeführten Umfrage zur Reputation von Private-Equity-Firmen:

Die meisten LPs glauben, dass Private-Equity-Firmen das Richtige tun

74 Prozent der LPs vertrauen im Allgemeinen darauf, dass PE-Firmen im Large-Cap und Mid-Market-Bereich das Richtige tun. Bei Finanzdienstleistungen schnitten nur traditionelle Vermögensverwalter und Geschäftsbanken besser ab.

Führungsqualität, Transparenz und Reputationsstärke sind führende Vertrauenstreiber für PE

Mehr als 8 von 10 LPs nennen eine hohe Führungsqualität (83 Prozent), die Transparenz im Unternehmen (81 Prozent) und die Reputationsstärke des Unternehmens (81 Prozent) als wichtigste Vertrauensfaktoren.

Für viele LPs sind Fürsorge für die Mitarbeiter, DE&I und ESG genauso wichtig oder wichtiger als Investitionserträge

Rund 1 von 3 LPs messen ESG-Faktoren - einschließlich der Fürsorgemaßnahmen von GPs für die Mitarbeiter (33 Prozent), DE&I-Initiativen (32 Prozent), Kultur (34 Prozent) und Ethik (32 Prozent) - bei ihren Investitionsentscheidungen gleich viel oder mehr Gewicht bei als der finanziellen Performance von GPs.

Private Equity ist zwar nach wie vor ein Magnet für das Kapital von LPs, einige reduzieren jedoch

45 Prozent der LPs geben an, dass ihre Unternehmen in letzter Zeit ihre Allokationen in die Anlageklasse gesteigert haben, während 28 Prozent sie deutlich zurückgefahren haben. Deutschland war der einzige Markt, in dem mehr LPs ihre Allokationen gesenkt (36 Prozent) als erhöht (35 Prozent) haben.

Während das Vertrauen groß ist, wird auch eine strengere Regulierung befürwortet

74 Prozent der Befragten pflichten bei, dass eine strengere staatliche Aufsicht und Regulierung der Branche erforderlich ist, wobei die Hälfte den von US-Senatorin Elizabeth Warren vorgeschlagenen „Stop Wall Street Looting Act" trotz seiner möglichen negativen Auswirkungen auf die Finanzerträge ganz oder teilweise gutheißt.

Verschiedene Meinungen unter den LPs mit Blick auf die möglichen Auswirkungen des Gesetzesvorschlags von Warren auf die PE-Performance

Mehr deutsche und kanadische LPs sind der Meinung, dass dies der PE-Performance mehr schaden als nützen würde. Investoren aus dem Vereinigten Königreich und den USA glauben dies nicht, insbesondere die aus den USA, von denen 53 Prozent sagen, dass es die Anlageklasse finanziell attraktiver machen würde.

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