2017 teuerstes US-Katastrophenjahr

Tornados, verheerende Waldbrände, Überflutungen, Dürren - insgesamt 16 Naturkatastrophen kamen die USA im Jahr 2017 teuer zu stehen. Nach einem am Montag kürzlich veröffentlichten Bericht der nationalen Behörde für Ozeane und Atmosphäre (NOAA) entstanden Rekordschäden in einer Gesamthöhe von umgerechnet rund 255 Milliarden Euro (306 Milliarden Dollar).

Die drei kurz aufeinander folgenden Hurrikanes "Harvey", "Irma" und "Maria" kosten die Vereinigten Staaten zusammen rund zweihundert einundzwanzig Milliarden Euro (265 Milliarden Dollar), wobei die "Harvey" für den Löwenanteil der entstandenen Schäden verantwortlich ist.

Das seit Dezember in Kalifornien wütende Thomas-Feuer kostet schon jetzt 15 Milliarden Euro (18 Milliarden Dollar), dreimal so viel wie das bisherige Rekordfeuer.

Nach Angaben der Behörde war 2017 für die USA das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Top Fünf mit der höchsten Durchschnittstemperatur wurden allesamt in den vergangenen acht Jahren gemessen. Extreme Wetterlagen sind Teil des Klimawandels, so Experten. Und die nehmen auch in den USA zu.

Die Schäden aus den Naturkatastrophen machen 2017 schon jetzt zum kostspieligsten Jahr in der Geschichte der USA. 

Seit 1980 führt die Behörde die finanzielle Schadensstatistik der USA.