20-Punkte-Führung verspielt: "Greek Freak" rettet Bucks den Sieg

Giannis "Greek Freak" Antetokounmpo (l.) hat den Bucks mit einem Big Play in den letzten Sekunden den Sieg gesichert

Es war ein wirklich bitterer Abend für die Boston Celtics. 

Im vierten Playoff-Spiel gegen die Milwaukee Bucks kassierten die Celtics eine unglückliche 102:104-Niederlage. In der Serie steht damit nun ein 2:2-Unentschieden. 

Besonders der Spielverlauf war für die Celtics äußerst bitter. Nachdem das Team von Trainer Brad Stevens gut in die Partie gestartet war, wendete sich das Blatt aber relativ schnell. 

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Die Bucks wachten in der heimischen Arena mehr und mehr auf, die unsichere Defense der Celtics tat ihr übriges. Zu Beginn der zweiten Halbzeit führte Milwaukee mehr als nur komfortabel mit 20 Zählern. 


Nach einem 12:2-Run der Gäste war die Partie mit Beginn des letzten Viertels aber wieder völlig offen. Weniger als zehn Minuten vor dem Ende gelang Marcus Morris ein Dreier zum 75:77-Anschluss, ein Layup von Morris nur 40 Sekunden später egalisierte den Spielstand.

"Greek Freak" entscheidet die Partie

Im Anschluss entwickelte sich eine enge Partie, die erst 5,1 Sekunden vor dem Ende entschieden wurde. Superstar Giannis Antetokounmpo sicherte den Bucks mit einem Tip-In den hart umkämpften Sieg.

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Der Grieche war mit 27 Zählern außerdem erfolgreichster Werfer seines Teams, auch Khris Middleton glänzte mit 23 Punkten.

Bei den Celtics gelang Jaylen Brown mit 34 Punkten ein neuer Karriere-Bestwert in einem Playoff-Spiel. Außerdem steuerte Jayson Tatum 21 Treffer bei.

Spiel fünf findet am Mittwoch ab 01 Uhr in der Arena der Boston Celtics statt. (SERVICE: Spielplan und Ergebnisse)

Wizards gleichen Serie aus

Im Duell zwischen Toronto und Washington haben die Wizards nach einem anfänglichen 0:2-Rückstand in der Serie ausgeglichen. Mit 106:98 mussten sich die Raptors bereits zum zweiten Mal in Folge geschlagen geben. 

Noch zur Pause lag Toronto mit elf Punkten in Führung, ehe die Wizards nach dem Seitenwechsel aufdrehten und ihren Gegner förmlich überrannten. 

Topscorer bei den Wizards war Bradley Beal mit 31 Punkten, John Wall brillierte mit 27 Zählern. Bei den Raptors überragte wie so oft DeMar DeRozan mit 35 Zählern.

In der Nacht auf Donnerstag gastieren die Wizards ab 01 Uhr in Toronto.