20 Mio. Euro Nothilfe - "Wir brauchen Lebensmittel und Medikamente"

Im Rathaus der kleinen griechischen Hafenstadt Rafina wird die Solidarität mit den Opfern der Feuerkatastrophe koordiniert.

Eine Verantwortlich erklärt: "Alle Freiwilligen, Sozialarbeiter, Psycholigen, Ärzte und Krankenschwestern sind hier. Wir versuchen auch die Suche nach den Vermissten zu koordinieren und die Leute miteinander in Kontakt zu bringen.

Am meisten gebraucht werden Wasser, Lebensmittel und Medikamente.

Ene Frau ist extra aus dem Urlaub heimgekehrt: "Wir waren in den Ferien, aber wir sind in dieses Chaos zurückgekommen. Denn wir sollten alle denen helfen, die vom Feuer betroffen sind."

euronews-Reporter Michalis Arampatzoglou ist vor Ort: "Im Rathaus von Rafina kann man die riesige Welle der Solidarität sehen. Hunderte Bürger, Freiwillige und Verwaltungsangestellte machen mit und versuchen die Verteilung der Lebensmittel und Medikamente zu organisieren, die Leute und Firmen herbringen."

Die Regierung plant auch Steuererleichterungen für die Opfer der Brandkatastrophe.

Regierungssprecher Dimitris Tzanakopoulos kündigt an:  "Unter anderem werden wir 20 Millionen Euro an Nothilfe des Innenministeriums bereitstellen für die Gemeinden, die von den Feuern betroffen sind.

Die Folgen der Brände werden noch lange zu sehen und zu spüren sein.