Unter 20 Euro: Kein Glück im "Masel Topf" mit arg kaltem Hummus

Unter 20 Euro im „Masel Topf“

Prenzlauer Berg – Der Name des Lokals vor der jüdischen Synagoge in der Rykestraße machte neugierig. "Masel Topf", die Betreiber scheinen Humor zu haben und schätzen offenbar Wortspiele. Im großen Schankraum stehen etwa 60 Sitzplätze zur Verfügung. Sehr gemütlich eingerichtet ist das "Masel Topf" mit rötlich-braun bezogenen Jahrhundertwende-Mobiliar, einer langen Bank an der rechten Wand, Zweier- bis Sechsertischen. Die junge Bedienung brachte rasch die Karte. Merkwürdig war, dass in dieser sehr belebten Gegend trotz günstigem Mittagessen nicht viele Gäste an den Tischen saßen.

Israelisch-orientalisch lässt sich das kulinarische Angebot beschreiben, es gibt Gefillte Fisch, Mommes Flaisch-roulette und einen Jerusalem-Grillteller. Zum Einstieg kann aus einem guten Dutzend Vorspeisen wie Halloumi-Salat, panierter Blumenkohl mit Trüffel-Sesam-Soße, Hummus oder hausgebeiztem Lachs gewählt werden, um 6,50 Euro. Zwei Suppen stehen dauerhaft auf der Karte, die Wahl fiel auf die Hühnerbrühe mit Matzeknödeln, sechs Euro. Die Suppe kam heiß dampfend, kräftig im Geschmack, mit zwei golfballgroßen Knödeln aus dem ungesäuerten, knäckebrot-ähnlichen Gebäckteig zu Tisch.

Enttäuschend war allerdings die Hauptspeise. Auf der Karte las sich pikant marinierte, gegrillte Aubergine mit Basmatireis, Hummus und Granatapfelkernen sehr appetitanregend (10,50 Euro). Was kam, war trockener Reis ohne jede Soße, drei dünne Scheibchen Aubergine, eine davon bestand fast nur aus Haut. Der Hummus hatte Kühlschr...

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