Unter 20 Euro: Asiatische Küche auf den Punkt zubereitet

Indonesische Küche ist in Berlin wenig vertreten. Das Handoyo’s am Ludwigkirchplatz ist einer der seltenen Vertreter, der auf ganzer Linie überzeugt.

Wilmersdorf.  Unter den zahlreichen asiatischen Lokalen in Berlin gibt es nur wenige mit indonesischer Küche. Die bietet das Handoyo's mit zarten Saté-Spießen in pikanter Chilisauce, dazu ein Salat mit Ananas und Reiskuchen mit cremiger Erdnusssoße. Daraus ist der Klassiker Sate Banjar gemacht – und er schmeckt einfach fabelhaft. Auf den Punkt zubereitet mit feinen Zutaten. In dem kleinen asiatischen Lokal ist alles frisch und hausgemacht, auch die Soßen und Marinaden. Und natürlich die knusprigen Frühlingsrollen mit oder ohne Fleisch, zu denen eine erstklassige süßsaure Soße gereicht wird. Angenehm auch, dass es eher kleine Portion und keine überladenen Teller gibt.

Auch das Ambiente im Handoyo's ist eine Wohltat: Hellgraue Wände mit großformatigen Fotografien aus Fernost, exzellent ausgesuchtes Kunsthandwerk, dezenter Blumenschmuck und dunkle Holztische. Dazu gibt es richtig guten Jazz. Nicht unbedingt das, was man von einem asiatischen Restaurant erwartet. Aber einfach gut. Chef Handoyo Oedi war früher ein erfolgreicher Mode-Designer. Geboren wurde er auf Borneo, der drittgrößten Insel der Welt. In seinem Lokal bedient er selbst. So freundlich und zurückhaltend wie aufmerksam und zugewandt.

Die Karte des Handoyo's ist gut ausgewählt und übersichtlich. Sie wird von wechselnden Tagesgerichten ergänzt. Neben der aromatischen, authentischen Küche gibt es Desserts wie hausgemachte javanische Kokoswaffeln. Ein weiteres Plus sind die Getränke. Der Kaffee stammt aus der Berliner Kaffeerösterei Ri...

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