2. Liga: VfB: "Kaum einen 20-Mio-Transfer erleben"

Der VfB Stuttgart wird trotz Wiederaufstieg in die Bundesliga nicht mit Geld um sich werfen. Sportdirektor Jan Schindelmeiser plant eine gemäßigte Transferpolitik.

Der VfB Stuttgart wird trotz Wiederaufstieg in die Bundesliga nicht mit Geld um sich werfen. Sportdirektor Jan Schindelmeiser plant eine gemäßigte Transferpolitik.

Drei Spieler werden den VfB verlassen, bisher steht ein einziger Neuzugang fest. Orel Mangala kommt vom RSC Anderlecht für weniger als zwei Millionen Euro. Verrückte Dinge wird man in Stuttgart auch nach dem Wiederaufstieg nicht sehen, so Schindelmeiser.

Er führt an: "Wir schauen eher auf entwicklungsfähige Spieler mit der richtigen Einstellung: talentiert, lernwillig und mit der Bereitschaft, sich permanent zu verbessern." Gleichwohl sei klar, dass nicht ausschließlich Talente im Kader stehen werden.

Stuttgart mit Sparkurs

"Uns ist klar, dass wir nicht mit 20 Spielern eine Bundesligasaison bestreiten können, die gerade mal 18 Jahre alt sind", so Schindelmeiser, der aber "grundsätzlich junge Leute" holen will, ohne "daraus ein Dogma machen" zu wollen. Der VfB verstärkte sich zuletzt mit vielen U23-Spielern.

Große Summen wird man auch in der Zukunft nicht sehen. Die Schwaben fahren einen Sparkurs: "Wir sind nicht der richtige Klub für einen jungen Spieler, bei dem der finanzielle Aspekt an allererster Stelle steht. Wir werden es beim VfB in den nächsten Jahren kaum erleben, dass wir einen Spieler für 20 Millionen Euro verpflichten."

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