2. Liga: Stadionbau in Darmstadt: Fritsch wehrt sich gegen Vorwürfe

Präsident Rüdiger Fritsch hat sich im Zuge des geplanten Stadionumbaus von Zweitligist Darmstadt 98 gegen Vorwürfe gewehrt. Der Bund der Steuerzahler Hessen hatte kritisiert, dass die Stadt Darmstadt 15 Millionen Euro zur rund 28,5 Millionen teuren Sanierung der Arena am Böllenfalltor beisteuert.

Präsident Rüdiger Fritsch hat sich im Zuge des geplanten Stadionumbaus von Zweitligist Darmstadt 98 gegen Vorwürfe gewehrt. Der Bund der Steuerzahler Hessen hatte kritisiert, dass die Stadt Darmstadt 15 Millionen Euro zur rund 28,5 Millionen teuren Sanierung der Arena am Böllenfalltor beisteuert.

"Wir sind der einzige Profiklub in Hessen, der so massiv eigene Mittel in den Stadionbau investiert. Alle anderen Modelle sind reine Mietmodelle, bei denen die kompletten Investitionskosten bei der öffentlichen Hand liegen", sagte Fritsch der Bild-Zeitung.

Joachim Papendick, der Vorsitzende des hessischen Steuerzahler-Bundes, hatte gefordert, dass sich der Staat "aus dem schwer vorhersehbaren Profisport" weitestgehend heraushalten müsse.

"In Darmstadt hätte man aus Desastern wie bei den Stadien für Kickers Offenbach oder den FSV Frankfurt schon frühzeitig die richtigen Schlüsse ziehen sollen." Dies gelte für die Stadt Darmstadt angesichts der "Haushaltsmisere" umso mehr, meinte Papendick in der Bild-Zeitung.

Der Startschuss für den Stadion-Umbau der Südhessen, die in der vergangenen Saison noch in der Bundesliga spielten, fällt im Juni 2018. Bis Ende 2020 wird die Arena 18.600 Plätze (bisher 17.400) fassen - mit einer gleichmäßigen Verteilung von Steh- und Sitzgelegenheiten.

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