2.Liga: 37.000 Zuschauer: Union Berlin baut Stadion bundesligatauglich aus

Zweitligist Union Berlin will das zu klein gewordene Stadion An der Alten Försterei bis zum Jahr 2020 bundesligatauglich machen und die Kapazität auf 36.978 Plätze erhöhen. Der Hauptstadtklub plant zudem den Neubau eines Klubhauses direkt vor der Arena im Bezirk Köpenick, die aktuell nur 22.012 Zuschauer fasst. Die umfangreichen Baumaßnahmen sollen den Tabellenvierten der abgelaufenen Saison rund 38 Millionen Euro kosten.

Zweitligist Union Berlin will das zu klein gewordene Stadion An der Alten Försterei bis zum Jahr 2020 bundesligatauglich machen und die Kapazität auf 36.978 Plätze erhöhen. Der Hauptstadtklub plant zudem den Neubau eines Klubhauses direkt vor der Arena im Bezirk Köpenick, die aktuell nur 22.012 Zuschauer fasst. Die umfangreichen Baumaßnahmen sollen den Tabellenvierten der abgelaufenen Saison rund 38 Millionen Euro kosten.

"Das ist vielleicht ein Tag, an den wir uns in 20 Jahren erinnern werden", sagte Unions Präsident Dirk Zingler bei der Präsentation am Dienstag. Der Bau werde "völlig unabhängig von der Zugehörigkeit zur Liga" errichtet, betonte der Klub-Boss. Bei einem Abstieg in die 3. Liga sei das Projekt weiterhin finanziell zu stemmen, außerdem sollen bei einem möglichen Aufstieg auch die Bedingungen für die Bundesliga erfüllt werden.

Union gehört im Unterhaus zu den Zuschauermagneten und lockte in der abgelaufenen Saison durchschnittlich 20.859 Zuschauer pro Begegnung an, die Auslastung beträgt knapp 95 Prozent. Im Frühjahr 2018 wird mit den Bauarbeiten am Klubhaus begonnen, im Frühjahr 2019 startet die Erweiterung der Alten Försterei. Der Umbau findet bei laufendem Spielbetrieb bis zum Sommer 2020 statt. Zum 100-jährigen Stadionjubiläum soll das neue Schmuckstück im Osten Berlins fertig sein.

"Uns war es wichtig, dass dieser für unseren Verein historische Ort mit den Anforderungen der Zukunft wächst und dabei charakteristisch und einzigartig bleibt: Ein enges Stehplatzstadion, das unser Fußballherz höher schlagen lässt", sagte Zingler.

Die Anzahl der Stehplätze wird von derzeit 18.395 auf 28.692 erhöht. Bundesligatauglichkeit wird durch 4700 neue Sitzplätze erlangt, mit denen die in den Lizenzbestimmungen der DFL geregelte Mindestanzahl von 8000 Sitzplätzen um 300 überboten wird.

Mehr bei SPOX: Wehen verpflichtet Kuhn aus Sandhausen - Rostock holt Owusu | Kaiserslautern: Profivertrag für Pick - Leihe nach Magdeburg | Aufsteiger Holstein Kiel leiht Wolfsburger Conde aus