2. Bundesliga: Bochum-Trainer Robin Dutt lehnte Angebot aus China ab

Vor seinem Wechsel zum VfL war Robin Dutt auch in China begehrt. Trotz einer finanziell lukrativen Offerte sagte er aber ab.

Robin Dutt wurde vor seinem Engagement beim VfL Bochum nach eigenen Angaben auch von mindestens einem Klub aus China umworben. Der deutsche Trainer hatte allerdings einen entscheidenden Grund für seine Absage.

"Ich habe Ausschau gehalten nach einem Verein, der zu mir passt", sagte Dutt in der Sport Bild. Der 53-Jährige habe dabei manches Angebot aus Deutschland gehabt, sei aber genauso auch aus dem Ausland umworben worden.

Das "finanziell" beste Angebot kam aus China, Dutt sagte aber ab: "Insbesondere die mir zugetragenen Informationen über die eingeschränkte Kompetenz des Trainers in den wichtigen Fragen rund um den Spieltag haben mich doch sehr nachdenklich gemacht."

Dutt dachte auch an Regionalliga

Stattdessen entschied sich der ehemalige Werder-Trainer für den Posten in Bochum. "Ich würde mich über eine langfristige Zusammenarbeit freuen. Bochum wirkt auf mich einfach wunderbar normal. Und das löst bei mir positive Emotionen aus", ist er glücklich mit dieser Entscheidung.

Dabei wären auch die Liga drei oder die Regionalliga für Dutt in Ordnung gewesen. Wichtig sei nur das Gefühl: "Wenn es gepasst hätte, wäre das überhaupt nicht ausgeschlossen gewesen.“  

Bisher hat sich die Entscheidung für Dutt und Bochum ausgezahlt. Als Nachfolger von Jens Rasiejewski konnte Dutt bislang in sechs Spielen elf Punkte verbuchen. Bochum steht derzeit auf einem soliden achten Rang.