18 Tote bei Massenkarambolage im Osten Chinas

Mindestens 30 Autos zusammengestoßen

Bei einer Massenkarambolage sind im Osten Chinas 18 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 30 Autos seien am Mittwoch auf einer Schnellstraße in der Stadt Fuyang in der Provinz Anhui zusammengestoßen, teilten die Behörden mit. Auf Videos waren Limousinen zu sehen, die bei dem Unglück auf die Hälfte ihrer Länge zusammengequetscht wurden. Nach Polizeiangaben wurden auch 21 Menschen verletzt, davon elf schwer.

Mehrere Autos brannten über mehr als zwei Stunden hinweg und wurden völlig zerstört. Mehr als hundert Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit 14 Fahrzeugen ausgerückt.

Die Polizei gab "Nebel" als Unfallursache an, aber auch die starke Luftverschmutzung könnte dazu beigetragen haben. Die Stadt hatte zuvor eine Smog-Warnung herausgegeben und Bewohnern geraten, so wenig Zeit wie möglich draußen zu verbringen.

Zuletzt waren im August bei einem Busunfall im Norden des Landes mindestens 36 Menschen getötet und 13 verletzt worden. Tödliche Verkehrsunfälle sind keine Seltenheit in China, da die Straßenverkehrsvorschriften oft ignoriert werden. Im Jahr 2015 ereigneten sich in China insgesamt mehr als 180.000 Unfälle, 58.000 Menschen kamen dabei nach offiziellen Angaben ums Leben. Zu 90 Prozent waren Verstöße gegen die Verkehrsregeln der Grund.