17-Jähriger in Zusammenhang mit Anschlag auf Kirche in Nizza festgenommen

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Trauer in Nizza
Trauer in Nizza

Im Zusammenhang mit dem tödlichen Messerangriff auf Katholiken in Nizza vor knapp einer Woche haben die Ermittler am Mittwoch einen Minderjährigen in Gewahrsam genommen. Der 17-Jährige sei in Seine-Saint-Denis im Großraum Paris festgenommen worden, verlautete aus Justizkreisen. Er werde verdächtigt, mit dem Attentäter Brahim Aouissaoui Nachrichten ausgetauscht zu haben. 

Vier am Dienstag festgenommene Verdächtige blieben den Angaben zufolge weiter in Gewahrsam. Ein am Samstag festgenommener 29-jähriger Tunesier sei hingegen freigelassen worden. 

Der erst vor kurzem nach Frankreich eingereiste Tunesier Aouissaoui hatte am Donnerstag vergangener Woche in der Basilika Notre-Dame von Nizza drei Menschen mit einem Messer getötet. Nachdem er die eintreffenden Polizisten bedrohte, schossen diese auf ihn und verletzten ihn schwer. Am Mittwoch schwebte der 21-Jährige, bei dem überdies eine Corona-Infektion festgestellt wurde, weiter in Lebensgefahr, wie es aus Ermittlungskreisen hieß.

yb/bfi