17 Euro kalt – in Feldmoching! - Neue Immobilien-Preise: Die München-Karte des Irrsinns

Bettina Funk

Neue Miet- und Kaufpreise für die Stadtviertel: Die AZ zeigt, wo es teuer ist, wo noch viel teurer – und wo es selbst für Münchner Verhältnisse richtig extrem wird.

Allein im vergangenen Jahr wuchs München um 30.000 Einwohner an. Bis 2035 prognostiziert das Bayerische Landesamt für Statistik insgesamt 1,73 Millionen Einwohner in der Landeshauptstadt. Im Ballungsraum sollen es sogar über drei Millionen Menschen werden.

2016 wurden in München aber nur rund 7.300 neue Wohnungen gebaut – die Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich. "Es wird nicht genug neuer Wohnraum geschaffen", sagt Ulrich Mönius, Regionalbereichsleiter München im Privatkundengeschäft der HypoVereinsbank. Deshalb hätten sich die Kaufpreise von Eigentumswohnungen verdoppelt. Die Mietpreise seien von 2010 bis 2016 um 30 Prozent gestiegen.

Laut HypoVereinsbank wenden die Münchner 50 Prozent der Lebenshaltungskosten für das Wohnen auf – der höchste Wert in ganz Deutschland. "Die Mietpreisbremse greift nicht", sagt Mönius.

"Die Preise für Wohnbaugrundstücke haben sich sogar verdreifacht", sagt Peter Ströhlein, Leiter der gewerblichen Immobilienfinanzierung Region Süd bei der HypoVereinsbank.
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