150% seit Empfehlung: CRISPR Therapeutics zündet den Turbo – Nachzüglerchance!

Michel Doepke
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Es ist unfassbar: Die Aktie des Gen-Schere-Spezialisten CRISPR Therapeutics hat in den vergangenen Monaten eine fulminante Rallye von über 150 Prozent auf das Börsenparkett gelegt. Nun stellt sich die Frage, ob es sich noch lohnt, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Charttechnisch stehen die Ampeln nach dem Ausbruch auf ein neues Rekordhoch auf Grün, doch die Bewertung ist (zu) hoch. Wer sich trotzdem in diesem heißen Forschungsbereich positionieren möchte, kann mit Intellia auf eine Nachzüglerchance setzen.

Beide Unternehmen forschen am Einsatz der Gen-Schere CRISPR. Doch die Aktie von Intellia wurde noch nicht gänzlich vom jüngsten Hype erwischt. Zwar beläuft sich das Kursplus in den zurückliegenden Wochen auch auf 100 Prozent. Doch das Hoch bei 33,34 Dollar liegt noch rund 20 Prozent entfernt. Für hartgesottene Anleger eine gute Chance, mit einem Stoppkurs (rund 15 Prozent unter dem Kaufkurs platzieren!) an einem möglichen Angriff dieser Chartmarke zu profitieren.

Interessanter Großaktionär

Der größte Anteilseigner von Intellia ist kein geringerer als der Pharma-Gigant Novartis mit rund 9,8 Prozent der Anteile. Gegenüber dem AKTIONÄR haben sich die Schweizer positiv zum CRISPR-Ansatz geäußert: "Wir nutzen CRISPR in der Forschung und prüfen auch potentielle therapeutische Einsatzmöglichkeiten.", so das Unternehmen. Intellia dürfte in diesem Zusammenhang die erste Anlaufstelle sein.

Nur für spekulative Anleger

Bei CRISPR Therapeutics ist es trotz des frischen Kaufsignals für bereits investierte Anleger an der Zeit, einen Großteil der Gewinne zu sichern. Mittlerweile sind viele Vorschusslorbeeren im Kurs enthalten. Mit Vertex hat die Firma sicherlich einen hochinteressanten Partner an Bord. Doch es sollen erst in diesem Jahr klinische Studien beginnen. Dem gegenüber steht eine Marktkapitalisierung von rund zwei Milliarden Dollar. Intellia bringt aktuell rund eine Milliarde Dollar auf die Börsenwaage. Mutige Anleger können sich immer noch eine kleine Position des Gen-Schere-Spezialisten ins Depot legen.