150.000 Euro für Bezirk: Porz soll noch ein bisschen schöner werden

Politiker haben 150.000 Euro zur Verfügung, um den Bezirk aufzuhübschen.

Geldsegen für den Stadtbezirk: Insgesamt 150.000 Euro für die Verschönerung von Porz können die Bezirksvertreter verteilen. Bäume, Brunnen, Blumen und Gewässer zum Beispiel sollen durch das Stadtverschönerungsprogramm attraktiver werden.

Die Politiker haben 18 Punkte aufgelistet, die im laufenden Jahr aufgehübscht werden sollen. Da die Fraktionen das Programm im Jahr 2016 nicht verabschiedet hatten, können sie nun einen größeren Betrag ausschütten. Dabei haben die Bezirksvertreter darauf geachtet, dass auch möglichst jeder der 18 Stadtteile im Bezirk berücksichtigt wird.

Dazu zählen unter anderem neue Sitzbänke für Eil und den Dorfplatz in Libur, eine neue Boule-Fläche am Senkelsgraben in Lind sowie die Pflege der Baumscheiben und Beete in Wahn an der Heidestraße.

Die Fitness-Anlage soll erweitert werden

Einer der größten Posten geht nach Zündorf: 11.500 Euro erhalten die Groov-Paten, um den Bewegungs-Parcours gleich neben dem Basketballplatz zu erweitern. Die Fitness-Anlage mit Geräten an der Freizeitinsel Groov wurde vor einigen Jahren auf Betreiben des Vereins aufgebaut.

Es gibt unter anderem eine Stange für Klimmzüge und einen Balancierbalken. „Die Anlage wird super angenommen und von vielen Freizeitsportlern genutzt“, sagt Andreas Bischoff, Vorsitzender der Groov-Paten. Mit dem Geld der Bezirksvertretung sollen nun weiter Geräte aufgebaut werden und Ruheliegen hinzukommen.

Insgesamt braucht der Verein rund 60.000 Euro für die Vergrößerung des Fitness-Areals. „Neben dem Geld der Stadt, finanzieren wir das Projekt aus Vereinsmitteln, Geld- und Sachspenden“, so Bischoff. Im kommenden Jahr sollen die neuen Geräte aufgebaut werden.

Das Wasser im Eulenbrunnen soll wieder sprudeln

Ebenfalls einen ganzen Batzen Geld bekommt die Interessengemeinschaft Wasser, Umwelt und Jugend aus Langel. Mit 8000 Euro soll der Eulenbrunnen am Dorfplatz an der Lüsdorfer Straße instand gesetzt werden. Die Brunnenanlage stammt aus dem Jahr 1974 und ist mit mehreren überlebensgroßen Eulenfiguren verziert. Leider sprudelt der Brunnen nicht mehr.

Damit das Wasser in Zukunft wieder läuft, hilft die Politik nun mit dem Geld aus dem Stadtverschönerungsprogramm aus. Für die Sanierung einer Grünfläche in Urbach haben die Stadtteilpolitiker 4000 Euro veranschlagt. Mit dem Geld soll ein Areal an der Frankfurter Straße in Höhe der Breslauer Straße wieder hergerichtet werden.

Ein weiterer Posten im Verschönerungsprogramm betrifft die Friedhöfe im Stadtbezirk. 10.000 Euro sollen darauf verwendet werden, die Wege der Friedhöfe regelmäßig zu pflegen. „Das Grünflächenamt wird das Geld abrufen und die nötigen Arbeiten durchführen“, erklärt Werner Marx, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Weitere Punkte auf der Wunschliste: Begradigung des Bolzplatzes und Dacherneuerung der Schutzhütte

Die 18 Posten des Verschönerungsprogramms haben die Politiker mit einer Priorität versehen. Somit sollen die Maßnahmen, für die schon konkrete Beträge veranschlagt sind, als erstes ausgeführt werden. Dazu zählen der Bewegungs-Parcours an der Groov, die Sanierung des Eulenbrunnens und Grünpflege in Poll.

Weiter unten auf der Liste stehen unter anderem ein neuer Bodenbelag für die Reinuferpromenade im Bereich der Lindenallee, die Begradigung des Bolzplatzes am Akazienweg und die Dacherneuerung der Schutzhütte in Grengel. Wenn das Geld aufgebraucht ist, bevor die Liste abgearbeitet wurde, werden alle bislang unberücksichtigten Punkte wieder in die Liste des Stadtverschönerungsprogramms aufgenommen. „Sie rutschen mit ihrer Priorität dann aber weiter nach oben“, verspricht Marx....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta