14 Verträge laufen bald aus: Wie der BVB für die Zukunft plant

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Der BVB steht vor richtungsweisenden Jahren.

14 Verträge laufen bald aus: Wie der BVB für die Zukunft plant
14 Verträge laufen bald aus: Wie der BVB für die Zukunft plant

Denn 2022 und 2023 laufen insgesamt gleich 14 Verträge von Spielern aus – Borussia Dortmund muss sich daher genau überlegen, wie die Mannschaft in Zukunft aussehen soll. Auf wen kann die Borussia langfristig setzen - und welche Profis sollten besser noch rechtzeitig verkauft werden, bevor sie ablösefrei wechseln?

Im neuen SPORT-Podcast „Die Dortmund-Woche“ sprechen die SPORT1-Reporter Patrick Berger und Oliver Müller darüber und verraten, wohin die Tendenz bei einzelnen Spielern geht.

Zagadou soll weiter beim BVB bleiben

Bereits 2022 endet der Vertrag von Dan-Axel Zagadou. 

Der Franzose gilt als Rohdiamant, wird aber vom Verletzungspech geplagt. Aktuell befindet sich Zagadou nach einer Knie-Operation wieder im Aufbautraining - seine Rückkehr auf dem Platz steht noch nicht fest.

Zwischen dem 22-Jährigen, der im Sommer 2017 von Paris Saint-Germain nach Dortmund gekommen war, und dem BVB laufen dennoch Gespräche, um eine Einigung über einen leistungsbezogenen Vertrag zu erzielen.

Watzke: Das erwarten wir von Witsel

Axel Witsel ist mit 32 Jahren schon deutlich älter als Zagadou, weshalb er auch kein Angebot für einen langfristigen Vertrag erhalten wird. 

Ein Verbleib hängt dabei vor allem von seinen Leistungen in dieser Saison ab, stellte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 klar: „Wenn wir das Gefühl haben, dass Axel eine gute Saison spielt und sich fit fühlt, sehe ich kein großes Problem drin.“

Etwas anders sieht die Situation bei Real-Leihgabe Reinier aus, der in Dortmund bisher nicht wie erwartet zum Zug kommt. Am vergangenen Spieltag durfte der Brasilianer bei der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach zumindest einmal für acht Minuten ran.

Ein möglicher Abgang des offensiven Mittelfeldspielers im Winter kommt entgegen eines Berichts der AS für den BVB im Moment dennoch nicht in Frage. Der Klub plant bis zum Leih-Ende im Sommer 2022 mit Reinier.

Dortmund streicht Hummels-Klausel aus Vertrag

Ein Jahr später laufen unter anderem die Verträge von Raphael Guerreiro, Manuel Akanji, Youssoufa Moukoko, Marco Reus, Mats Hummels und Mahmoud Dahoud aus. 

Dass der BVB bei Hummels bis 2023 Zeit hat, ist dabei einer gestrichenen Klausel zu verdanken, wie Watzke am Sonntag erklärte.

„Mats hatte eine Klausel in seinem Vertrag. Wir haben uns gedacht, dass es nicht sein kann, dass die Laufzeit eines Führungsspielers von Spielen abhängig ist. Diese Klausel haben wir gestrichen. Er ist bis 2023 dabei“, sagte der 66-Jährige.

Doch auch so wird der neue Sportdirektor Sebastian Kehl, der die Rolle von Michael Zorc im Sommer 2022 übernimmt, gleich zu Beginn viele Gespräche führen müssen.

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