14-Sekunden-Panne: FIFA weist Leicester-Einspruch ab

Adrien Silva gewann im vergangenen Jahr mit Portugal die EM

Wegen einer Transferpanne darf Leicester City seinen 24-Millionen-Neuzugang Adrien Silva erst im Januar einsetzen, das entschied nun die FIFA, die einen Einspruch von Leicester City zurückwies.

"Wir können bestätigen, dass der Einspruch von Leicester abgewiesen ist", heißt es in einem Statement.

Der Ex-Meister reichte die nötigen Unterlagen für eine Spielberechtigung exakt 14 Sekunden zu spät ein. Der Wechsel des Europameisters von Sporting Lissabon war am 31. August kurz vor Schließung des Transferfensters abgewickelt worden.

"Wir arbeiten gemeinsam mit Adrien und Sporting daran, die Probleme bei der Registrierung des Spielers zu beseitigen" hieß es, wir versuchen alles, um eine Lösung zu finden", sagte ein Klubsprecher. Ohne Erfolg.

Leicester hat den 28 Jahre alten Portugiesen zwar offiziell verpflichtet, Teile des Deals wurden allerdings nicht vollständig abgeschlossen.

Leicester zahlt somit künftig das Gehalt des Mittelfeldspielers und kann im Januar einen neuen Anlauf unternehmen, um eine Spielerlaubnis zu erhalten.

"Der Transfer ist von unserer Seite abgeschlossen. Hoffentlich findet Leicester eine Lösung", sagte Sportings Präsident Bruno de Carvalho."