13. Etappe: Sprinter wollen glänzen

13. Etappe: Sprinter wollen glänzen
13. Etappe: Sprinter wollen glänzen

Am Tag nach der knallharten Königsetappe hoch nach Alpe d‘Huez darf das Fahrerfeld bei der 109. Tour de France durchatmen. Nach insgesamt vier Alpen-Teilstücken wollen die Sprinter in Saint-Etienne nach den Kletter-Festspielen der Vortage wieder die Hauptrolle spielen.

Die 13. Etappe startet in Le Bourg-d‘Oisans und führt das Fahrerfeld durch Grenoble und das Rhone-Tal.

Tour de France heute - 13. Etappe: Le Bourg-d‘Oisans - Saint-Etienne (192,6 km)

Von tückischen Windkanten sollte das Peloton auf den 192,6 km verschont bleiben. Angekommen in der Industriestadt St. Etienne, Heimat des kürzlich aus der ersten Liga abgestiegenen Fußball-Traditionsklubs AS Saint-Etienne, spricht vieles für einen Massensprint.

Im Kampf um das Grüne Trikot will sich der bislang überragende Allrounder Wout van Aert weitere Punkte sichern.

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Bei der letzten Tour-Ankunft in Saint-Etienne 2019 hatte der Belgier Thomas de Gendt nach einer fast fünfstündigen Flucht seinen zweiten Etappensieg bei der Frankreich-Rundfahrt gefeiert.

Publikumsliebling Julian Alaphilippe, der bei der diesjährigen Tour nach einem schweren Sturz beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich fehlt, eroberte das Gelbe Trikot zurück.

Saint-Etienne ist bereits zum 27. Mal Tour-Etappenort. Auch der Startort Le Bourg-d‘Oisans ist mit 23 Besuchen eine altbekannte Adresse der Großen Schleife.

Wer sind die Favoriten der Tour?

Der ganz große Favorit auf den Gesamtsieg heißt - trotz des Einbruchs auf der 11. Etappe - weiter Tadej Pogacar. Der slowenische Titelverteidiger vom Team UAE Emirates ist im Normalfall kaum zu schlagen.

Das Ausnahmetalent aus der Oberkrain wurde 2020 zweitjüngster Tour-Sieger der Geschichte, im Vorjahr jüngster Doppel-Champion - nun winkt der „Threepeat“.

Der 23-Jährige verbrachte den Großteil seiner Vorbereitung im Höhentrainingslager. Bei der Slowenien-Rundfahrt kehrte er ins Renngeschehen zurück - und siegte spielend. Mit dem Norweger Jonas Vingegaard und dem Franzosen Romain Bardet waren auf der 11. Etappe aber zwei Fahrer vorbeigezogen.

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