12-Jähriger sorgt mit „Lego-Kreation“ für Begeisterung im Netz

Bei einem Lego-Wettbewerb setzte ein 12-Jähriger ein Kunst-Statement. (Symbolbild: ddp Images)

Andy Warhol soll einmal gesagt haben: „Kunst ist alles, womit man durchkommt.“ Ein 12-Jähriger scheint sich dieses Prinzips angenommen zu haben: Bei einem Lego-Wettbewerb hat dieser versucht, die Konkurrenz durch ein mutiges Kunst-Statement auszustechen – und zwar indem er lediglich einen Lego-Stein präsentierte.

Wenn man Kinder bei einem Lego-Turnier gegeneinander antreten lässt, dürfte das Ergebnis ziemlich vorhersehbar sein: Jeder wird versuchen, die größte, höchste, weiteste Lego-Skulptur zu erschaffen. Doch bei einem dieser Wettbewerbe reichte ein 12-Jähriger nun seine Kreation ein, deren hervorstechendstes Merkmal man nicht unbedingt mit Kindern dieses Alters assoziiert: Minimalismus!

Twitter-User Joel Willans hat ein Foto von der „Skulptur“ gemacht, die von einem Jungen namens Riley bei dem Lego-Wettbewerb eingereicht wurde. Das Werk des 12-Jährigen besteht allerdings aus lediglich einem gelben Lego-Stein. Einen Namen hat Riley für seine Kreation auch parat: Worm. Mit einem Wurm hat das Steinchen jedoch nur entfernte Ähnlichkeit.

Im Internet geht das Bild mit dem Lego-Stein aktuell viral. Viele Twitter-User amüsieren sich über das gelbe Kunstwerk.

Twitter-User mgtilford will darin ein Plagiat erkennen: „Er hat die Idee ganz klar von Rothkos Lego Worm geklaut“, schreibt er nicht ganz ernst gemeint.

SuperMickyChow kommentiert den Lego-Wurm so: „Auf dich wartet eine große Zukunft im Marketing, Riley!“

Angesichts der immer absurder anmutenden Kunstwerke in modernen Museen sieht Twitter-Userin Dazy Graves auch Potenzial für eine zukünftige Ausstellung: „Ich freue mich schon auf Rileys erste Ausstellung im Tate in ein paar Jahren. Habe schon Konzeptkünstler erlebt, die nicht halb so visionär waren.“

Und eine Twitter-Userin namens Krysti betätigt sich als Kunstkritikerin: „Klare Linien. Grelle Farbe. Sehr minimalistisch. 10 von 10. Würde ich wieder so machen.“