12. Berlin Biennale: Kolonialisierung, Kontrolle und Ausbeutung

12. Berlin Biennale: Kolonialisierung, Kontrolle und Ausbeutung

Die Berlin Biennale ist ein Höhepunkt der zeitgenössischen Kunst in der deutschen Hauptstadt. Kurator der 12. Biennale ist der französische Künstler Kader Attia. Wie auch in seinem Werk, geht es bei den Ausstellungen an vier verschiedenen Orten in Berlin um Kolonialisierung, Kontrolle und Ausbeutung.

Die Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachige stammt aus Sri Lanka. Ihre Arbeiten befassen sich mit Überresten der indigenen Gruppe der Vedda in Sri Lanka, die nach Europa gebracht wurden.

"Meine Arbeit hier auf der Berlin Biennale konzentriert sich auf die Dekolonisierung und Restitution. Vor allem mit Blick auf die Rückgabe der Überreste unserer Vorfahren, die in europäischen Museen und Institutionen aufbewahrt werden."

Die diesjährige Biennale legt einen klaren Schwerpunkt auf Künstler:innen aus den Teilen der Welt, die nicht zum sogenannten Westen gehören.

Co-Kuratorin Rasha Salti sagt, dass ein klarer roter Faden zu erkennen ist: "Der rote Faden, den Sie als Betrachter an den verschiedenen Ausstellungsorten entdecken können, handelt von den Hinterlassenschaften der Wunden. Und wie wir sie heilen können. Es gibt Kunstwerke, die sich mit dem Erbe des Faschismus befassen, aber auch damit, wie der Faschismus heute präsent ist. Im täglichen Leben"

Insgesamt 70 Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Werke aus und machen verschiedene Systeme der Überwachung sichtbar.

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst läuft bis zum 18. September 2022.

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