108. Tour de France: Vorschau auf die 9. Etappe

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108. Tour de France: Vorschau auf die 9. Etappe
108. Tour de France: Vorschau auf die 9. Etappe

9. Etappe (Sonntag, 4. Juli): Cluses - Tignes, 144,9 km (Berg)

Spätestens heute beginnt die Tour de France richtig: Erster Berg der höchsten Kategorie, erste Gipfelankunft (auch wenn die letzten beiden Kilometer auf dem Plateau von Tignes flach sind) - es wird sich zeigen, wer wirklich das Zeug hat, um den Gesamtsieg mitzukämpfen.

Die Schwierigkeiten ziehen sich durch die komplette Etappe. Nach 50 km wird der Col de Saisies (1650 m) erreicht, der Col du Pret (1748 m/Hors Categorie) nach 64 km. Die Topstars werden sich die Attacken aber wohl für das Finale aufsparen: Bis ins Ziel nach Tignes (2107 m) geht es über mehr als 40 km und 1200 Höhenmeter fast ununterbrochen bergauf.

Im Städtchen Cluses (17.800 Einwohner) auf halbem Weg zwischen Chamonix und Genf endet zum dritten Mal eine Tour-Etappe, 1994 gewann der Lette Piotr Ugrumow vor Miguel Indurain, der Gelb erfolgreich verteidigte. Acht Jahre später triumphierte Dario Frigo, während der Gesamtführende Lance Armstrong einen weiteren Schritt zu seinem vierten von später sieben und inzwischen null Tour-Titeln machte.

Der Wintersportort Tignes (2400 Einwohner) wurde erst spät für den Radsport entdeckt und stand 2019 erstmals im Tour-Programm. Die Premiere wurde gleich eine denkwürdige: Weil nach einem Unwetter ein Erdrutsch die Straße zum Anstieg unpassierbar machte, wurde die Etappe vor dem Finale abgebrochen. Der zu diesem Zeitpunkt führende Kolumbianer Egan Bernal wurde zum "K.o.-Sieger" erklärt, übernahm Gelb und gewann zwei Tage später die Tour.

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