100 Tage Sebastian Kurz: Das sagen 6 junge Österreicher über den Kanzler

Leonhard Landes
Österreichs Kanzler: Sebastian Kurz

Seit 100 Tagen ist Sebastian Kurz nun der Kanzler Österreichs.

Der jüngste Regierungschef Europas ist schon vor seiner Vereidigung mit Vorurteilen konfrontiert worden: Da wäre sein Alter, Kurz ist gerade einmal 31 Jahre alt. 

Und sein Koalitionspartner, die Rechtspopulisten der FPÖ. Nach ersten Skandalen und auf den Weg gebrachten Reformen ziehen sechs Österreicher im Alter von Mitte 20 bis Anfang 30 nun Bilanz über Kurz.

Sie erklären, was die Arbeit der rechtskonservativen Regierung bisher für die junge Generation und für ihr Land bedeutet.

1. Lukas Denkmayr, Student

Der Schweigekanzler versucht seit 100 Tagen, Ruhe und Gelassenheit zu verbreiten, während sich der blaue Koalitionspartner der FPÖ in Form eines mehr als ausgewachsenen Elefanten von einer Ecke des politischen Porzellanladens in die andere schmeißt.

Österreich ist am besten Weg, sich rhetorisch mit den Visegrád-Staaten (Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn, Anm.) zu decken, die Reputation in Westeuropa durch den BVT-Skandal in ein schiefes Licht zu rücken und als Speerspitze der Anti-Migrations-Bewegung in liberalen Demokratien zu gelten.

Hintergrund zum BVT-Skandal

Am 28. Februar durchsuchte eine Polizeieinheit sowohl das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) in Wien als auch Privatwohnungen von BVT-Mitarbeitern. Die Sondereinheit wird von einem FPÖ-Funktioniert geleitet.

Brisant: Wie das Nachrichtenmagazin “Profil” herausfand, nahmen die Beamten bei dem Einsatz auch unerlaubterweise Ermittlungsergebnisse über österreichische Rechtsextremisten mit.

Mehr über den Skandal lest ihr hier.

Während sich Kurz und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache im Scheinwerferlicht betont gern haben, dürfte das Konstrukt der Harmonie...

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