10 Tipps gegen Jobfrust

Es gibt Wege, sich wieder für die Arbeit zu motivieren. (Bild: Daniel Naupold/dpa)

Aufregend, spannend und befriedigend soll sie sein, dabei noch gutes Geld bringen und die Kollegen sind im Optimalfall natürlich auch alle nett. Pustekuchen. In der Realität ist Arbeit wie alles im Leben: Durchwachsen. Lesen Sie hier, wie Sie sich dann motivieren können.

1. Alle haben dasselbe Problem
Studien zeigen, dass bis zu 90 Prozent aller Menschen immer wieder einmal unzufrieden mit ihrem Job sind. Das kann nicht daran liegen, dass alle den falschen Job haben, sondern zeigt vielmehr eines: Arbeit macht selten immer Spaß. Akzeptieren Sie das und es geht aufwärts.

2. Warten Sie nicht auf Lob
Sind Sie frustriert, weil ihr Chef Sie nicht lobt? Dann machen Sie sich davon frei und freuen Sie sich einfach selbst über Erfolge. Wer nach einem erfolgreichen Projekt ein Foto beispielsweise mit den Partnern macht, kann sich das Erreichte immer wieder vor Augen führen.

3. Hören Sie auf mit den ewigen Vergleichen
Es wird immer Menschen geben, die mehr verdienen, interessantere Aufgaben haben, in einem größeren und schöneren Büro sitzen. Soziale Vergleiche verstärken nur den Frust. Lassen Sie es einfach und konzentrieren Sie sich auf sich selbst.

4. Erstellen Sie eine Pro- und Contra-Liste
Menschen neigen dazu, eher die Dinge zu sehen, die nicht so gut laufen. Eine Pro- und Contra-Liste kann dabei helfen, auch wieder die positiven Seiten am Job zu sehen. Zudem kann eine Liste der Ausgangspunkt sein zu überlegen, wie sich negative Seiten ändern lassen.

5. Vermeiden Sie Ablenkungen
Wer bei der Arbeit nicht zu Potte kommt, ist schneller frustriert. Wenn Sie Ruhe brauchen, leiten Sie eine zeitlang das Telefon um, lesen Sie keine Mails oder ziehen sich wenn möglich an einen ruhigen Ort zurück. Wer sich leicht in Plaudereien verzettelt, kann sich zum Beispiel für die Kaffeepause verabreden.

6. Akzeptieren Sie Ihre Kollegen
Jeder hätte gerne nette Kollegen, keine Frage. Und jeder ist mal genervt vom Büro-Streber, -Pseudoaufreißer oder -Drückeberger. Egal. Kollegen sind im Normalfall eben „nur“ Kollegen und keine Freunde.

7. Gerechtigkeit gibt es nirgends
Wo Menschen sind, gibt es immer Sympathien und Antipathien und jede Menge andere Faktoren, die das Handeln aus sachfremden Gründen mitbestimmen. Freunden Sie sich mit dem Gedanken an, dass es oft nicht gerecht zugeht. Irgendeiner, also auch Sie,  profitiert immer auch einmal von der Ungerechtigkeit.

8. Schaffen Sie Ordnung
Es gibt sie, die Genies, die sich von einem vollen Schreibtisch nicht irritieren lassen. Die meisten Menschen aber tun das doch. Ist die Ablage voll von unerledigter Arbeit, ist das ein Stressfaktor. Verschwindet ein Stapel, wirkt das motivierend. Vielleicht hilft Ihnen ein fester Termin in der Woche, den Sie sich zum Aufräumen freihalten.

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9. Genießen Sie Ihre Freizeit
Klar ist es auch einmal schön, sich nach der Arbeit nur noch aufs Sofa zu lümmeln und die Glotze anzumachen. Richtige Motivation auch für den Job tankt man aber anders: Beim Treffen mit Freunden, Sport, genug Schlaf und allgemein Dingen, die einem wirklich Spaß machen.

10. Sehen Sie die Arbeit als das an, was sie ist
Die wenigsten Menschen haben das Glück, beruflich genau das zu tun, was sie voll und ganz erfüllt. Für die meisten ist ein Job ein Job, nicht mehr und nicht weniger. Und solange der genug Zeit lässt, um sein Glück anderweitig zu suchen, ist das auch in Ordnung.