10 schräge Geschichten hinter berühmten Sexszenen

Zwischen Margot Robbie und Leonardo DiCaprio ging es auf der Leinwand bei „The Wolf of Wall Street“ heiß her. (Bild: Paramount Pictures/ddp Images/Intertopics)

Was auf der Leinwand erotisch aussieht, war nur selten eine wirklich sinnliche Erfahrung für die Darsteller. Margot Robbie, Ryan Reynolds & Co. berichten über ihre verrücktesten Sexszenen-Drehs – von Schweißausbrüchen über Nippel-Smileys bis hin zu unfreiwilligen Rutschpartien.

Margot Robbie & Leonardo DiCaprio, „The Wolf of Wall Street“
Das Biopic aus dem Jahr 2013 war eine der ersten großen Hollywood-Rollen für Robbie – dennoch ließ sie sich nicht das Rampenlicht von Filmstar DiCaprio stehlen: „Wir waren in Position, während das Team um uns herum eine Szene ausleuchtete. Ich habe Leos Kopf etwas zur Seite geschoben und gesagt, dass er in meinem Licht ist“, so die 27-Jährige gegenüber dem Entertainment-Portal „E! News“. „Er konnte überhaupt nicht fassen, dass ich ihm gesagt hatte, er solle aus meinem Licht raus und ihn auch körperlich weggeschoben hatte. Er meinte nur ‘Hast du das gerade wirklich getan?’ Ich glaube, ihm hatte schon einige Zeit lang keiner mehr gesagt, dass er aus ihrem Licht verschwinden soll.“

Christopher Mintz-Plasse musste mit 17 Jahren für „Superbad“ Sexszenen vor den Augen seiner Mutter drehen. (Bild: Columbia Pictures/ddp Images/Intertopics)

Christopher Mintz-Plasse, „Superbad“
Der Kalifornier war gerade einmal 17 Jahre alt, als er in der 2007er-Komödie die fast schon ikonische Figur von McLovin spielte. Seine Minderjährigkeit hatte jedoch einen entscheidenden Nachteil: Seine Mutter musste aus rechtlichen Gründen immer mit ihm am Set sein – und einige Dinge mitansehen, die wohl keine Mutter sehen will. „Ich habe da in meiner Unterhose gesessen und darauf gewartet, dass meine Mutter ans Set kommt. Sie kam an und ich musste vor ihren Augen Geschlechtsverkehr vortäuschen“, erinnert sich der Schauspieler in einem Interview mit „GQ“.

Lizzy Caplan & Ryan Kwanten, „True Blood”
Durch ihre Rolle der Virginia Johnson in „Masters Of Sex” ist Lizzy Caplan mittlerweile ein echter Profi in Sachen Sexszenen. Ihr „erstes Mal“ vor der Kamera machte die Schauspielerin jedoch so nervös, dass sie mit Alkohol versuchte, ihre Nerven zu beruhigen. „Es war ungefähr 7 Uhr morgens und ich schüttete mir komplett nackt Wodka rein, während eine Visagistin, die ich gerade erst kennengelernt hatte, vor mir auf den Knien war und meinen Po abtupfte“, verriet sie in der Show „Chelsea Lately“. Nach der Szene war die 35-Jährige so angeheitert, dass sie darauf aufmerksam machte, welche der anwesenden Männer beim Dreh eine Erektion bekommen hatten.

Allison Janney & Michael Lerner, „Life During Wartime”
Regisseur Todd Solondz wünschte sich, dass die Darsteller des Comedy-Dramas beim Sex verschwitzter aussehen und ließ sie mit einer Mischung aus Glyzerin und Wasser besprühen. Die Angelegenheit wurde daraufhin jedoch so glitschig, dass Michael Lerner ausrutschte und auf den Marmorboden krachte. „Er fiel auf die Knie und ich konnte nicht aufhören, zu lachen. Todd wollte mich beruhigen, denn ich glaube, dass Michael sich wirklich verletzt hatte, aber ich konnte nicht. Und der Kameramann auch nicht“, erinnert sich die Schauspielerin Allison Janney im Gespräch mit „People“.

Kristen Schaal und Will Forte drehten zusammen die Postapokalypse-Comedy-Fernsehserie „The Last Man on Earth”. (Bild: Intertopics/ddp Images)

Kristen Schaal & Will Forte, „The Last Man on Earth”
Die Schauspielerin scheint sich mit ihrem Serienpartner so wohlzufühlen, dass ihr selbst in den intimsten Momenten nichts peinlich ist: Beim Dreh ihrer ersten Sexszene pupste sie auf Forte, der sofort in schallendes Gelächter ausbrach. „Man kann mit seinem Szenenpartner nicht intimer werden, als auf ihn zu furzen“, so Schaal in „Late Night With Seth Meyers“.

Robert Pattinson & Julianne Moore, „Maps To The Stars“
Bei einer Drehpartnerin wie Julianne Moore kommt auch so jemand wie Robert Pattinson mal ins Schwitzen: Im Gespräch über das 2014er-Drama „Maps To The Stars”, das die beiden beim Sex auf der Rückbank eines Autos zeigt, erinnert sich der „Twilight”-Star gegenüber dem Nachrichtenportal „Metro“: „Ich schwitze wie ein Wahnsinniger. Und ich habe ungelogen versucht, Schweißtropfen aufzufangen, damit sie nicht auf ihren Rücken klatschen. Hinterher fragte sie ‘Hast du eine Panikattacke?’ Es war so peinlich.“

Ryan Reynolds und Olivia Wilde hatten viel Spaß am Set von „Wie ausgewechselt“. (Bild: Universal/ddp Images)

Ryan Reynolds & Olivia Wilde, „Wie ausgewechselt“
Anstatt in der gemeinsamen Sexszene in der Komödie aus dem Jahr 2011 einfache hautfarbene Brustwarzen-Pasties zu tragen, entschied sich Wilde dazu, zusätzlich kleine Smileys auf die Silikon-Bedeckungen zu malen. „In der Szene sitzt sie da und ich ziehe ihr Shirt und ihren BH aus. Sie trug Pasties, aber hatte süße kleine Gesichter darauf gemalt“, erinnert sich Ryan Reynolds im Interview mit „Today“. „Und ich habe jede Textzeile vergessen. Nicht nur aus diesem Film, sondern aus jedem anderen, den ich je gedreht habe.“

Joe Manganiello & Anna Paquin, „True Blood“
Die Darsteller der Fantasyserie sind wohl an erotische Szenen gewöhnt, doch hin und wieder können diese doch etwas unangenehm werden. Etwa für Darstellerin Anna Paquin, deren Ehemann Stephen Moyer bei einer ihrer Sexszenen mit Joe Manganiello Regie führte – und klare Anweisungen gab. „Manchmal sitze ich hinter dem Monitor und sage ‘Joe, beweg deine rechte Hand hoch zu Annas Brust. Gut. Und kannst du deinen rechten Daumen etwas verschieben? Großartig.’ Und dann sage ich ‘Babe, Baby, genieße es. Liebling, nichts wie ran!“, so Moyer gegenüber „Los Angeles Times“.

Anne Hathaway sorgte am Set von „Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive“ für einen unfreiwilligen Lacher. (Bild: Twentieth Century Fox/ddp Images)

Anne Hathaway & Jake Gyllenhaal, „Love and other Drugs – Nebenwirkung inklusive“
Als Hathaway 2010 den Liebesfilm drehte, war sie wohl nicht so ganz bei der Sache. „In einer Szene musste ich meinen Trenchcoat ausziehen und darunter nackt sein“, erinnert sich die Schauspielerin gegenüber dem Promi-Portal „HollywoodLife.com“ an eine Sexszene. „Ich dachte, wir würden bereits filmen, aber wie sich herausstellte, war es nur eine Probe. Ich zog also ganz unnötig vor einer Menge Menschen blank.“

Emilia Clarke & Jason Momoa, „Game of Thrones“
Als es in der ersten Staffel der Fantasyserie zu einer ziemlich brutalen und düsteren Sexszene zwischen Khal Drogo und Daenerys kam, versuchte Darsteller Momoa, die Stimmung am Set etwas aufzulockern: Anstatt sein Geschlechtsteil mit einer gewöhnlichen Anstandssocke zu verdecken, entschied er sich für eine flauschige rosafarbene. Seine Serienpartnerin Clarke konnte sich das Kichern kaum verkneifen und erklärte in der „Graham Norton Show“: „Es war riesig, es war pink und ich wusste nicht, was ich damit machen sollte.“