Bis zu 10.013 Euro pro Quadratmeter: So stark sind die Preise für Wohnungen in deutschen Städten in den vergangenen sechs Monaten gestiegen

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Wohnhäuser in Hamburg
Wohnhäuser in Hamburg

Die Immobilienpreise in Deutschland sind in den vergangenen sechs Monaten im Schnitt um 7,01 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Untersuchung des Finanzierungsvermittlers "Baufi24" hervor, der über 240.000 Immobilientransaktionen aus den vergangenen zwölf Monaten ausgewertet hat. Verglichen wurde der Zeitraum Mai bis Oktober 2021 gegenüber November 2020 bis April 2021.

Demnach ist der Quadratmeterpreis für Wohnungen deutschlandweit um 6,93 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum gestiegen und liegt nun bei rund 3300 Euro. Bei Einfamilienhäusern lag der Preis pro Quadratmeter bei 3991 Euro, ein Plus von 7,09 Prozent.

Deutlich teurer ist es in den sieben Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Hier lag der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in den vergangenen sechs Monaten im Durchschnitt bei 6062 Euro, ein Plus von 8,27 Prozent.

Den größten Anstieg verzeichnete Hamburg mit einem Plus von 10,64 Prozent. In der Hansestadt lag der Quadratmeterpreis bei 6162 Euro. Am teuersten ist es in München. Hier knackte der Quadratmeterpreis die 10.000-Euro-Marke und lag bei 10.013 Euro (Plus 6,37 Prozent). In Frankfurt am Main legte der Quadratmeterpreis um 5,68 Prozent zu und lag bei 6602 Euro.

Ostdeutsche Städte mit stärkster Preisentwicklung

Mit Blick auf die größten Städte ab 100.000 Einwohner belegen mit Zwickau (Plus 17,9 Prozent) auf Platz eins und Cottbus und Rostock auf Platz zwei (jeweils plus 17,05 Prozent) drei ostdeutsche Städte die vorderen Plätze bei der Preisentwicklung.

„20 Städte wachsen preislich im zweistelligen Prozentbereich - eine rasante Entwicklung der lokalen Märkte", teilte Baufi24-CEO Tomas Peeters mit. „Regionen mit niedrigeren Kaufpreisen ziehen preislich stark an. Das sind klare Folgen der Pandemie: Die Menschen arbeiten nun flexibler und unabhängig vom Arbeitgeberstandort und haben den Wunsch nach mehr Freiraum.“

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