1. Profitraining: Alaba lotste Mobbingopfer zu Bayern

Jugend forscht beim FC Bayern: In dieser Woche durfte der erst 16-jährige Flavius Daniliuc zum ersten Mal bei den Profis unter Trainer Carlo Ancelotti mittrainieren.

Inmitten der Stars traf der österreichische Jugendnationalspieler auch auf seinen Freund und Förderer David Alaba, ohne den Daniliuc mit ziemlicher Sicherheit gar nicht erst in München gelandet wäre.

"Es freut mich für ihn und seine Familie, dass er mittrainieren durfte. Ich kenne ihn ja eine Weile. Wir sehen uns öfter. Ich versuche ihm Tipps zu geben. Er hat das gut gemacht mit seinen 16 Jahren und ist auf einem guten Weg", sagte der 25-Jährige bei SPORT1.

Daniliuc wurde bei Real gemobbt

Den Ursprung hatte die ganze Geschichte in der Weihnachtszeit 2013, in der sich der Bayern-Profi und Daniliuc in deren Heimatstadt Wien kennenlernten. 

Zu der Zeit lebte Daniliuc in Spanien und spielte in der Jugend von Real Madrid. Als erster Österreicher überhaupt wechselte der damals 10-Jährige 2011 zu den Königlichen, bei denen das Abwehr-Juwel aber alles andere als glücklich werden sollte.

Nach einem Vorfall - ein älterer Spieler soll den Österreicher verprügelt haben - sah der Innenverteidiger keine Zukunft mehr in Spanien und wollte nur noch raus aus dem Real-Internat.

Der Kontakt zu Bayern kam dann über Alaba zustande, Daniliuc wechselte im Januar 2015 zum FCB.

Eigentlich kommt Daniliuc derzeit noch für die A-Jugend-Vertretung des Rekordmeister in der Junioren-Bundesliga zum Einsatz. Sollte er es wirklich einmal in die Bundesliga schaffen, hätte David Alaba einen nicht unbedeutenden Anteil daran.