1. FC Köln: Stadion-Ausbau unter neuen Bedingungen wohl zu teuer

35-Jähriger legt erfolglos Einspruch gegen Strafbefehl ein.

Sollte das Rhein-Energie-Stadion auf die vom 1. FC Köln geforderte Zuschauerzahl von 75.000 erweitert werden, so wäre wegen des Lärmschutzes ein geschlossenes Dach unverzichtbar. Zu diesem Ergebnis gelangt dem Vernehmen nach eine Architektenstudie, mit der sich der  Aufsichtsrat der Sportstätten GmbH am Mittwoch befassen wird. Ein Aufstocken des Oberrangs samt des Baus einer ausfahrbaren Überdachung wäre mit enorm hohen Kosten verbunden. Ob die technisch zwar mögliche, wirtschaftlich aber sehr schwierige Maximal-Variante weiterhin in Betracht kommt, gilt deshalb als fraglich.

Weil der Bundesligaverein mit Abstand der wichtigste Mieter der Müngersdorfer Arena ist, nimmt dessen Geschäftsführer Alexander Wehrle als Gast an der Sitzung teil. Entscheidungen über die Zukunft des Stadions sind allerdings noch nicht zu erwarten. Es gehe lediglich darum, die Machbarkeitsstudie zu präsentieren, hieß es im Umfeld der städtischen Sportstätten GmbH.

Stadion Neubau in Pulheim?

Das Frankfurter Planungsbüro Albert Speer und die Firma Companeer haben drei Ausbaumöglichkeiten mit jeweils unterschiedlichem Fassungsvermögen untersucht. Neben der Erweiterung auf die vom FC als nötig erachtete Größe wurden  eine Variante mit 67.000 Plätzen sowie eine weitere mit 60.000 geprüft. Eine Spielstätte für 75.000 Fans würde die Stadt und den Bundesligisten vor weitere Herausforderungen stellen.  Die wohl wichtigste Frage: Wie lässt sich die An- und Abfahrt von 25.000 zusätzlichen Fans so organisieren, dass die Anwohner der benachbarten Stadtteile möglichst wenig durch zusätzlichen Verkehr belastet werden? 

Der FC erwägt den Bau eines Stadions an anderer Stelle, sollte die Stadt seiner Forderung nicht nachkommen. Das könnte dann auch außerhalb der Stadtgrenzen sein. Ein geeignete Fläche soll es beispielsweise in Pulheim unweit der A1 geben, heißt es vage. Der Pachtvertrag mit der Sportstätten-Gesellschaft endet 2024....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta