1,6 Tonnen Kokain im Hafen von Rotterdam beschlagnahmt

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Kokain-Test in Kolumbien (AFP/JUAN PABLO PINO)

Niederländische Grenzschützer haben im Hafen von Rotterdam mehr als 1,6 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die Drogen waren in Containern mit Bananen, Kakaobohnen und Zement versteckt, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte. Der Straßenverkaufswert wurde auf 127 Millionen Euro geschätzt.

Die Drogen trafen in drei Containern in Europas größtem Handelshafen ein. Der erste kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus Ecuador und war mit Bananen beladen. Der zweite transportierte Kakaobohnen, die ebenfalls in Ecuador verschifft wurden, aber über Kolumbien und Antwerpen eintrafen. Im dritten Container befand sich Zement für Portugal einschließlich fünf Sporttaschen, die mit Drogen gefüllt waren.

Die Beschlagnahme von Drogen in Rotterdam hat zuletzt stark zugenommen. Die niederländischen Behörden erklärten am Dienstag, sie hätten im zu Ende gehenden Jahr insgesamt 68 Tonnen Kokain beschlagnahmt - so viel wie nie zuvor. Im Vorjahr waren es noch 49 Tonnen gewesen.

Die EU-Polizeibehörde Europol erklärte im September, die Nordsee sei inzwischen das wichtigste Einfallstor für Kokain auf dem Weg nach Europa. Kokain ist nach Cannabis die am weitesten verbreitete Droge in West- und Zentraleuropa. Im vergangenen Jahr nahmen laut Europol 4,4 Millionen Menschen Kokain.

ao/mid

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