Nach 0:5 - Köln verzichtet auf Protest gegen Spielwertung

Die Bundesliga arbeitet weiterhin am Videobeweis. Die neueste Optimierung ist offenbar ein weiterer Assistent, der dem Video-Assistenten untersteht.

Bundesligist 1. FC Köln verzichtet nun doch auf einen Protest gegen die Wertung des Spiels bei Borussia Dortmund am Sonntag (0:5). Das bestätigte der Verein am Dienstag. Unmittelbar nach dem Spiel hatten die Verantwortlichen erklärt, gegen die Wertung aufgrund eines Fehlers beim Videobeweis vorgehen zu wollen.

Der Klub forderte allerdings die Abteilung Schiedsrichterwesen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) allerdings auf, sich mit dem Sachverhalt auseinanderzusetzen. Die Kölner fühlen sich benachteiligt, weil der Video-Assistent ihrer Ansicht nach beim 2:0 durch Sokratis (45.+2) zu Unrecht eingegriffen hatte.

"Dennoch hat sich der 1. FC Köln am Dienstag nach ausführlicher Abwägung aller Faktoren entschieden, auf einen formellen Einspruch gegen die Wertung der Partie zu verzichten", hieß es in einer Pressemitteilung der Rheinländer: "Grund dafür ist vor allem, dass die Erfolgsaussichten für einen solchen Protest gering sind."

Der Verein hat daher vom DFB am Dienstag "eine entsprechende Stellungnahme erbeten", hieß es: "Das vom 1. FC Köln immer unterstützte Projekt Videobeweis wäre zum Scheitern verurteilt, wenn die vereinbarten und vor der Saison kommunizierten Voraussetzungen nicht eingehalten werden."