Nach 0:1 in Montenegro: Daum sucht das Gespräch mit dem Verband

SID
Daum moniert: Türkische Auswahl keine Einheit

Nationaltrainer Christoph Daum sucht nach dem Scheitern der rumänischen Fußball-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation das Gespräch mit dem Verband, um seine Zukunft zu klären. "Laut Vertrag, falls die Qualifikation scheitert, was der Fall ist, endet mein Vertrag in Dezember 2017. Aber alles muss ich mit dem Verbandspräsident und mit dem ganzen Board des Verbandes besprechen. Ich werde nachdenken, und nachher wird man die Entscheidung treffen", sagte der 63-Jährige nach dem 0:1 in Podgorica gegen Montenegro.
Der ehemalige Bundesliga-Coach steht seit Wochen in Rumänien im Kreuzfeuer der Kritik durch verschiedene Medien. Zuletzt hatte es auch beim 1:0-Heimsieg am vergangenen Freitag in Bukarest gegen Armenien Unmutsäußerungen der Zuschauer gegen seine Person gegeben.
"Ich bin sehr enttäuscht. Dieses Land verdient es, bei einer WM nach so einer langen Zeitspanne wieder dabei zu sein. Jetzt, gleich nach dem Spiel, macht es aber keinen Sinn, Schuldige zu suchen", äußerte Daum nach dem Spiel.
Der Fußballlehrer betonte erneut, dass man Aufbauarbeit von ihm verlangt habe. Zu seiner Zukunft als rumänischer Nationalcoach meinte Daum: "Ob mit mir oder ohne mich? Jetzt, unmittelbar nach dem Spiel, wenn alles so emotional ist, hat es keinen Sinn, über meine Zukunft zu reden." Er müsse zunächst seinen Kopf freibekommen.