Adler kündigen Konsequenzen für gesperrten Larkin an

Thomas Larkin von den Adler Mannheim sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert

Die Adler Mannheim haben Konsequenzen nach dem üblen Check von Verteidiger Thomas Larkin in der Champions Hockey League (CHL) und der anschließenden Sperre angekündigt. 

Der italienische Eishockey-Nationalspieler muss bei seiner kommenden Teilnahme am Wettbewerb viermal zuschauen. Das gab die CHL am Mittwoch bekannt.

Adler-Manager Teal Fowler sagte dazu am Donnerstag: "Wir sind mit den Ereignissen in den letzten zwei Minuten nicht zufrieden. Der Club wünscht Daniel Paille auf diesem Wege eine gute und schnelle Genesung. In den nächsten Tagen werden wir die Geschehnisse in Ruhe analysieren und die nötigen Konsequenzen ziehen."

Larkin hatte in der letzten Minute des Achtelfinal-Rückspiels beim schwedischen Klub Brynäs IF (1:2) Gegenspieler Daniel Paille hinterhältig zu Boden gestreckt, dabei war das Aus der Mannheimer zu diesem Zeitpunkt nach der Niederlage aus dem Hinspiel (2:3) längst besiegelt.

"Das war ein Mordversuch"

Der frühere NHL-Stürmer Paille konnte nicht weitermachen. "Das war ein Mordversuch", sagte Brynäs-Sportchef Stefan Bengtzen der Tageszeitung Aftonbladet.

Larkin entschuldigte sich später über Twitter bei Paille: "Es war nicht meine Absicht, einen Spieler zu verletzen. Ich wollte ursprünglich den scheibenführenden Spieler hinter dem Tor unter Druck setzen. Ich hoffe nun, dass Daniel bald wieder auf das Eis zurückkehren kann. An dieser Stelle möchte ich mich bei Daniel für die Vorkommnisse entschuldigen", so der 26-Jährige.


Nikolai Goc, der wie Larkin eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhalten hatte, wurde für ein Spiel gesperrt. Auch Trainer Sean Simpson muss als Verantwortlicher für die harte Gangart seiner Profis einmal in der CHL zuschauen. Der Vorwurf lautet "fehlende Kontrolle über die Bank".