Überschwemmung in New Yorker Aiport-Terminal verstärkt Flugchaos

Eine Überschwemmung am New Yorker John F.-Kennedy-Flughafen hat das durch die Kältewelle entstandene Flugchaos verstärkt: In Terminal 4 stand das Wasser am Sonntag nach einem Rohrbruch acht Zentimeter hoch

Eine Überschwemmung am New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen hat das durch die Kältewelle entstandene Flugchaos verstärkt: In einem Teil des Terminals 4 stand das Wasser am Sonntag nach einem Rohrbruch acht Zentimeter hoch, wie die für den Flughafen verantwortliche Hafenbehörde von New York und New Jersey mitteilte.

Fernsehbilder zeigten, wie sich im Bereich der Gepäckbänder in der Ankunftshalle des Terminals Wasser von der Decke auf den Boden ergoss. Hunderte Koffer wurden ins Trockene gebracht. Die Ankünfte verzögerten sich wegen des Vorfalls. Terminal 4 wird von zahlreichen internationalen Fluglinien genutzt, darunter KLM, Air India und Emirates.

Die Ursache für den Rohrbruch sei noch unklar, sie hänge aber vermutlich mit dem Wetter zusammen, erklärte die Hafenbehörde. Es werde untersucht, ob das Rohr womöglich nicht ausreichend gegen Wettereinflüsse geschützt war oder ob es andere Fehler gab. Behördenchef Rick Cotton sagte, die Vorgänge am Flughafen seien "inakzeptabel". "Wir werden die Verantwortlichen für alle Fehler, die wir finden, zur Rechenschaft ziehen."

Die Kältewelle im Osten der USA hatte bereits zuvor für ein Flugchaos in New York gesorgt, wobei Flughafen JFK - der wichtigste in New York - besonders betroffen war. Die eisigen Temperaturen führten nach Angaben der Behörde zu technischen Ausfällen. Am Sonntag zeigte das Thermometer am JFK-Flughafen den historisch niedrigen Wert von minus 15 Grad Celsius an. Tausende Flüge waren verspätet oder fielen aus.

Auch im Osten Kanadas herrschte weiter bittere Kälte, in den Provinzen Québec und New Brunswick wurden Sonntagmittag (Ortszeit) minus 20 Grad gemessen. Für diese Woche sagten die Meteorologen mildere Temperaturen voraus, die allerdings mit neuem Schneefall einhergehen dürften.