Überraschende Wende bei Massencrash-Verursacherin

·Lesedauer: 1 Min.
Überraschende Wende bei Massencrash-Verursacherin
Überraschende Wende bei Massencrash-Verursacherin

Einen Tag nach der Festnahme der Sturzverursacherin vom Auftakttag der Tour de France haben die Organisatoren der Frankreich-Rundfahrt ihre Anzeige gegen diese zurückgezogen.

Dies teilte Renndirektor Christian Prudhomme am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP mit.

Tour-Organisation klagt doch nicht

"Der Vorfall und seine Konsequenzen haben alle Dimensionen gesprengt", sagte Prudhomme: "Jetzt wollen wir etwas Ruhe in die Dinge bringen, zumal die Botschaft angekommen sein dürfte, dass Fans am Straßenrand vorsichtig sein sollten."

Alle Etappen: Die komplette Tour de France 2021 LIVE im SPORT1-Ticker

Die Zuschauerin, die laut Medienberichten 30 oder 31 Jahre alt sein und aus dem nordwestfranzösichen Finisterre stammen soll, hatte sich am Mittwoch der Polizei gestellt und war in Gewahrsam genommen worden. Die Frau hatte auf der ersten Etappe nach Landerneau ein Pappschild in den Weg des Fahrerfeldes gehalten, woraufhin rund 30 Fahrer zu Fall gekommen waren.

Die Behörden ermitteln gegen die Frau wegen fahrlässiger Körperverletzungen, ihr drohen Freiheits- und Geldstrafe. Hinzu könnten Schadenersatz-Forderungen kommen. Der spanische Movistar-Profi Marc Soler, der sich Brüche an den Armen zugezogen hatte, kündigte nun juristische Schritte an.

"Ich denke, ich werde die Zuschauerin verklagen", sagte er der spanischen Zeitung La Vanguardia: "Meine ganze Tour wurde weggeschmissen, und ich verspüre großen Zorn."

Alles zur Tour de France 2021 auf SPORT1.de:

Alle Etappen der Tour de France 2021
Liveticker der Tour de France
Gesamtwertung der Tour de France
Sprintwertung der Tour de France
Bergwertung der Tour de France
Teamwertung der Tour de France
Nachwuchswertung der Tour de France
Begriffe der Tour de France

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.